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WELS. Mitte September startet die Asfinag mit der turnusmäßigen Generalerneuerung der Tunnel Noitzmühle und Steinhaus an der A 8 Innkreis Autobahn (Welser Westspange). Dafür ist die Totalsperre der A 8 Richtung Süden – von der Anschlussstelle Wels-West bis Knoten Voralpenkreuz – vom 15. September 2026 bis Anfang Juli 2027 erforderlich.

Ab 15. September ist die Westspange Richtung Süden gesperrt. (Foto: Asfinag)
Ab 15. September ist die Westspange Richtung Süden gesperrt. (Foto: Asfinag)

„Die Asfinag bringt die Tunnel auf den modernsten Stand der Sicherheitstechnik. Erneuert werden unter anderem Beleuchtung, Belüftung, Notruf, Videoüberwachung und Fluchtwege“, sagt Projektleiter Manuel Prentner. Die Investitionssumme beträgt 110 Millionen Euro.

Richtung Süden kurzzeitig nur eine Fahrspur 

Im Tunnelabschnitt steht in Richtung Norden (Suben/Passau) vom 15. September bis 31. Oktober 2026 weiters nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Grund dafür sind Arbeiten an den Fluchtwegverbindungen zwischen den beiden Tunnelröhren (Querschläge).

Umleitung über Knoten Haid 

Die beschilderte Umleitung führt über die A 25 Welser Autobahn Richtung Linz/Wien bis zum Knoten Haid und weiter auf der A 1 West Autobahn in Richtung Voralpenkreuz und Salzburg. Die Umleitung während der ersten Bauphase bis Sommer 2027 bringt mehr Verkehrsaufkommen auf der A 25 in Richtung Linz/Wien.

Abbiegespur wird verlängert 

Um daher die Situation bei der neuralgischen Abfahrt Wels-Nord in Richtung Stadt zu verbessern und das Einordnen zu erleichtern, wird die Abbiegespur beziehungsweise der Verzögerungsstreifen auf einen Kilometer verlängert. „Die gute Nachricht ist, dass die Lärmschutzbaustellen bei Wels-Wimpassing und Marchtrenk sowie die ÖBB-Brückenarbeiten bei Wels-Ost Mitte September abgeschlossen sind“, betont Prentner. 

Bis Ende Juni 2028 einspurig befahrbar 

Von Mitte September 2027 bis Ende Juni 2028 läuft die zweite Bauphase. Dann ist die Tunnel-Belüftungstechnik bereits für einen allfälligen Brand bei Gegenverkehr in einer Röhre aufgerüstet. Somit kann der Verkehr mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung in den Tunnel auf der Richtungsfahrbahn Süden laufen. Die Totalsperre einer Fahrtrichtung ist nicht mehr erforderlich.


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