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WELS. Zwei Tage lang begeisterten zwölf Acts auf drei Bühnen tausende Fans beim großen MusikFestiWels. Nach dem wetterbedingten turbulenten Auftakt am Freitag war der Samstag ein Musterbeispiel für einen Festivaltag und gipfelte in einem stimmungsvollen Wiedersehen mit Popstar Julian le Play. 

Was für eine Stimmung bei Julian le Play! (Foto: Wels Marketing & Touristik GmbH/Chris Holzinger)
  1 / 3   Was für eine Stimmung bei Julian le Play! (Foto: Wels Marketing & Touristik GmbH/Chris Holzinger)

Der Start des MusikFestiWels gestaltete sich aufgrund der Unwetterwarnungen am Freitag etwas holprig. Beim Konzert der oberösterreichischen Sängerin Neiyla erwischte das Wetter auch das MusikFestiWels: Während des Auftritts von Neiyla musste das Konzert für rund eine halbe Stunde unterbrochen werden. Ein kurzes Sommergewitter zog über die Stadt und sorgte mit kräftigem Regen für eine willkommene Abkühlung.

Das Publikum kehrte zurück

Doch kaum hatte sich das Gewitter verzogen, füllte sich der Stadtplatz wieder und das Festival konnte fortgesetzt werden. Das  Publikum wurde für sein Durchhaltevermögen mit  Thorsteinn Einarsson belohnt, der mit seinen Hits „Leya“ oder „Hotel Heartache“ das Publikum zum Mitsingen animierte.

Als dann die Headliner des Abends HE/RO die Bühne betraten, war das Gekreische groß. Die beiden Brüder Heiko und Roman Lochmann, bekannt aus ihrer Zeit als „Die Lochis“ und 2026 erstmals auch als Coaches bei „The Voice Kids“, schafften es vom ersten Song an, das Publikum mitzunehmen und der historische Stadtplatz wurde erfüllt von einer großen gemeinsamen Party.

Festivalstimmung wie aus dem Bilderbuch

Am Samstag zeigte sich das MusikFestiWels dann von seiner allerbesten Seite: Bestes Spätsommerwetter, angenehme Temperaturen und ein lauer Sommerabend machten den zweiten Festivaltag zu einem Konzertabend wie aus dem Bilderbuch. Tausende Besucher kamen in die Welser Innenstadt, um gratis auf den verschiedenen Bühnen ein abwechslungsreiches Programm und große österreichische Acts live zu erleben.

Nach Jahren mit Tribute-Bands jetzt wieder „echte“ Stars

Nach den Tribute-Konzerten der letzten Jahre setzten die Veranstalter heuer wieder auf „echte“ Stars. Bereits zum Start war die Stimmung am Stadtplatz ausgelassen. „Alle Achtung“ sorgten mit ihrem energiegeladenen Pop-Sound für den perfekten Auftakt und spätestens beim Superhit „Marie“ hielt es kaum jemanden still – der Stadtplatz wurde zur Tanzfläche.

Danach übernahm Avec die Bühne und brachte ihren gefühlvollen Indie-Pop nach Wels. Mit ihrer markanten Stimme und Songs wie „Granny“ sowie weiteren bekannten Titeln sorgte sie für emotionale und intensive Konzertmomente. 

Julian le Play: Wiedersehen nach fünf Jahren

Für das große Finale des Abends sorgte Julian le Play. Der österreichische Singer-Songwriter ist kein Unbekannter in Wels: Bereits 2021 stand er beim MusikFestiWels auf der Bühne. Fünf Jahre später kehrte er zurück – diesmal vor der besonderen Kulisse des Welser Stadtplatzes. Mit Songs wie „Mein Anker“, „Rollercoaster“, „Millionär“ und „Tobacco“ nahm Julian le Play das Publikum mit auf eine musikalische Reise zwischen großen Gefühlen, eingängigen Melodien und persönlichen Geschichten.

Musik in der ganzen Innenstadt

Doch das Festival spielte sich nicht nur am Stadtplatz ab. Auch an den weiteren Standorten wurde gefeiert: Auf der Ringstraße sorgten die Acts der Sidebühne für zusätzliche Festivalstimmung und musikalische Vielfalt. Im Burggarten ergänzten weitere Konzerte das Programm und boten eine ganz eigene, entspannte Atmosphäre. Damit wurde die gesamte Innenstadt zur Festivalzone – mit unterschiedlichen Bühnen, unterschiedlichen Musikstilen und einem gemeinsamen Sommerfeeling.

2027 soll es noch größer werden

Das erfolgreiche Wochenende ist zugleich der Startschuss für die nächsten Planungen. Veranstalter, Politik und Sponsoren sind bereits im Austausch und wollen das MusikFestiWels 2027 gemeinsam weiterentwickeln. Das Ziel: ein noch größeres, vielfältigeres und attraktiveres Festival, das die Welser Innenstadt noch stärker als Bühne für Musik und Begegnung positioniert.


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