Auftakt der Sanierungsoffensive für das Bildungshaus Puchberg
WELS. Bis 2031 sind drei Bauetappen geplant. Im ersten Schritt werden ein Zubau für Küche und Schlosscafe, Bettentrakt-Anbindung sowie Klimaanlage und Lüftung errichtet. Kostenpunkt: 6,7 Millionen Euro.

Das neue Gebäude passt sich auch in die Topografie ein. Jener Teil, der die Küche beinhaltet, wird in den bestehenden Hang hineingebaut, daraus ergibt sich im Sommer ein kühlender, im Winter ein wärmender Effekt. Die begrünten und begehbaren Dächer werden als Teil der Landschaft gestaltet und erweitern den Außenraum.
Der neue Speisesaal mit seinen Terrassen, die begehbar sind, orientiert sich zum Teich und schafft einen besonderen Ort mit großzügigem Ausblick und hoher Aufenthaltsqualität.
„So entwickeln wir schöpfungsverantwortlich weiter, was in den vergangenen 73 Jahren in dem Bildungshaus so wunderbar gewachsen ist“, ist Bildungshaus-Leiter Christoph Burgstaller überzeugt. Bei der Planung des neuen Gebäudes wurde auf Umwelt- und Klimaverträglichkeit geachtet. Die Hybridbauweise mit sichtbaren Holztragkonstruktionen verbindet ressourcenschonendes Bauen mit einer warmen, natürlichen Atmosphäre. Materialien und Farbtöne des angebundenen Bestandsgebäudes werden im Farb- und Materialkonzept aufgegriffen und zeitgemäß weitergeführt.
„Schloss Puchberg ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort der Bildung, der Begegnung und des Austauschs“, meint VP-LH-Stv. Christine Haberlander. „Ein Bildungshaus ist mehr als ein Gebäude. Es ist ein lebendiger Ort der Begegnung, des Lernens, der persönlichen intellektuellen, kreativen und spirituellen Auseinandersetzung“, erklärt Bischof Manfred Scheuer. Deswegen brauche es gute Rahmenbedingungen.








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