Rot-Kreuz-Markt Marchtrenk: „Mehr als nur ein Geschäft“
MARCHTRENK. Rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten im Rot-Kreuz-Markt mit. Die Hilfe ist wichtiger denn je.

Wenn man den Rot-Kreuz-Markt – in einem zugegeben langen Satz – beschreiben müsste, dann wäre „Der RK-Markt ist mehr als nur ein Geschäft – er ist ein Ort der Solidarität, des Miteinanders und des gegenseitigen Respekts“. Menschen mit geringem Einkommen können hier einkaufen. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten und knapper Haushaltsbudgets kann der Wocheneinkauf schnell zur Belastung werden – besonders für Menschen mit Mindesteinkommen, Mindestpension oder knappem Budget.
Acht Gemeinden
„In Marchtrenk können Personen aus acht Gemeinden einkaufen. Die Gemeinden stellen die Einkaufsausweise aus. Wir bieten diesen Personen die Gelegenheit, sich mit Waren aus einem großen Sortiment zu niedrigen Preisen zu versorgen. Bei einem vollen Einkaufswagen bleibt noch genug im Geldbörserl übrig für weitere Einkäufe. Wir sehen uns als wichtige Stütze für Menschen in unserer Gemeinde sowie den umliegenden Gemeinden und freuen uns über jeden Kunden“, meint der Leiter Helmut Schatzl.
Einkommensgrenzen
Der Einkauf im RK-Markt steht Menschen offen, die folgende Einkommensgrenzen (netto) nicht überschreiten: Ein-Personen-Haushalte maximal 1.450 Euro; Zwei-Personen-Haushalte maximal 2.050 Euro. Bei der jeweiligen Heimatgemeinde erhalten Kunden die RK-Einkaufskarte. Damit können sie unter anderem Lebensmittel, Hygieneartikel und Haushaltswaren zu sehr günstigen Preisen erwerben. Das Sortiment ist breit und setzt sich aus Überschüssen des Handels oder aus Spenden, stets geprüft und in einwandfreiem Zustand, zusammen.








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