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WELS. Vier Tage lang war die Messehallen 20 und 21 das Informationszentrum für Ausbildung bei der Messe „Jugend & Beruf“, die von der Wirtschaftskammer Oberösterreich veranstaltete und vom Land Oberösterreich gefördert wurde, Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierewege.

Jugendliche probieren ihre Fertigkeiten an einem Stand der Messe "Jugend & Beruf" in Wels aus. (Foto: WKO/Röbl)

Mehr als 300 Aussteller, darunter 167 Lehr- und Ausbildungsbetriebe und 98 Schulen, präsentierten ihre Angebote den rund 95.000 Besuchern vor Ort und online. Lehrberuf, Schule, Universität oder Fachhochschule? Darauf bekamen die Interessierten Antworten und konnten auch gleich an den Ständen ihre Fertigkeiten ausprobieren. 

„Die Entscheidung über den weiteren Bildungs- und Berufsweg ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für junge Menschen. Mit der ,Jugend & Beruf' bringen wir die Vielfalt an Möglichkeiten an einem Ort zusammen. Entscheidend ist, dass Jugendliche nicht nur Informationen sammeln, sondern selbst ausprobieren, ihre Talente entdecken und unmittelbar mit ihren möglichen künftigen Ausbildungsbetrieben in Kontakt kommen“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Möglichkeiten 

Auch das WKO Karriere-Center bot zahlreiche Möglichkeiten, persönliche Interessen und Stärken zu erkunden. VR-Brillen ermöglichten virtuelle Einblicke in unterschiedliche Berufswelten, während Berufsinformationstests und persönliche Beratung bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsweg unterstützten. Ergänzt wurde das Messeangebot durch die digitale Messeplattform, eine interaktive Messe-Rallye und zahlreiche Informationsveranstaltungen.

Fachkräfte sichern

Für Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (VP) ist die Berufsorientierung zugleich ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Fachkräftesicherung: „Die Jugendlichen, die heute ihre Ausbildungsentscheidung treffen, sind die Fachkräfte, die unsere Unternehmen morgen brauchen. Je besser es uns gelingt, ihre Talente zu erkennen und sie bei der Wahl einer passenden Ausbildung zu unterstützen, desto besser sichern wir ihre persönlichen Zukunftschancen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts.“


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