Jubiläumswoche zum 125. Geburtstag in einem würdigen Rahmen
WELS. Der Name Nöttling steht nicht nur für Rahmenerzeugung, sondern seit vielen Jahrzehnten für einen Kunstverlag, eine Privat-Galerie sowie ein Kulturzentrum mit über 45 Organisationen. Der 125. Geburtstag wird so richtig groß gefeiert.

Es begann 1901 mit einer Rahmenerzeugung in Aschach an der Donau. Mit Ende des Ersten Weltkrieges übersiedelte die Familie Nöttling nach Wels. Damit hatte die Rahmenproduktion einen neuen Standort und die Stadt gleich viel mehr Einwohner: „Denn 26 Mitarbeiter übersiedelten mit ihren Familien gleich mit“, erzählt Markus Nöttling. Nicht nur in der Handfertigung von Rahmen aller Art machte sich das Unternehmen einen Namen, sondern auch in der industriellen Produktion. Dazu kam das Engagement im Kulturbereich mit eigener Galerie und Kunstverlag. Der Name Nöttling ist seit vielen Jahrzehnten untrennbar mit Kunst und Kultur aller Art verbunden. Die Alte Rahmenfabrik ist ein Treffpunkt. Viele Organisationen haben dort ihre Heimat gefunden, ebenso Kreative aus den unterschiedlichsten Bereichen. Markus Nöttling steht an vorderster Reihe: „Ich bin sehr dankbar für alles. Wichtig war und ist es mir immer gewesen, die Menschen mitzunehmen, mit ihnen trotz vielleicht unterschiedlicher Meinungen im Gespräch zu bleiben“. Mit Johannes Nöttling steht die nächste Generation in den Startlöchern und es wird ab Mittwoch, 7. Oktober, gefeiert.
Vernissage am 7. Oktober
Naemi Todjeras zeigt ihre Werke, ebenso werden Bilder aus der Sammlung Fischer präsentiert in der Galerie in der Alten Rahmenfabrik. Am Donnerstag, 8. Oktober, 19.15 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion mit Impulsen von Wolfgang Kirchmayr und Künstlerin Mercé Picó zum Thema „Kunst, Werte, Spiritualität“. Das Jubiläumshoffest findet am Dienstag, 13. Oktober, 16 Uhr statt. Alle Termine gibt es unter www.noettling.at








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