Credo: „Nichts über uns ohne uns“
WELS. Bei der Lebenshilfe vertreten gewählte Interessensvertreter die Anliegen. Denise Fuchsberger und Roland Öhlinger sind die neu gewählten Regionalsprecher in der Region Wels.

„Nichts über uns ohne uns“ lautet dabei das gemeinsame Credo der Interessensvertreter. Denn Inklusion bedeutet nicht nur, Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen. Sie bedeutet auch, Entscheidungen gemeinsam mit ihnen zu treffen – und ihnen dort Verantwortung zu übertragen, wo es um ihr eigenes Leben geht. In den Wohnhäusern und Werkstätten wählen Menschen mit Beeinträchtigung im Vier-Jahres-Rhythmus die Vertreter. Diese bringen Wünsche, Anliegen und auch Beschwerden ihrer Kollegen ein und gestalten damit das Leben in den Einrichtungen aktiv mit. „Menschen mit Beeinträchtigung sollen nicht nur von Entscheidungen betroffen sein, sondern diese Entscheidungen auch mitgestalten können. Ihre Perspektiven sind unverzichtbar, wenn es darum geht, Angebote und Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln“, sagt Gerhard Scheinast, Geschäftsführer der Lebenshilfe Oberösterreich.
Regionssprecher
Die 32-jährige Denise Fuchsberger war auch in der Vorperiode Regionalsprecherin und ist seit 2015 Haussprecherin der Werkstätte Wels 2. Ihr ist es ein besonderes Anliegen, dass die Wünsche ihrer Kollegen ernst genommen und weitergetragen werden.
Der ebenfalls wiedergewählte Roland Öhlinger ist nicht nur Haussprecher und Regionalsprecher, sondern gemeinsam mit Karin Riegler auch Gesamtsprecher der Lebenshilfe Oberösterreich. „Ich will nicht nur für meine Leute da sein, sondern auch, dass in der Politik was weitergeht“, sagt der 54-Jährige.








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