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Tips Logo  Anzeige, 15.04.2020 08:00

WELS. Einfühlsame Begleiter auf dem Weg des Abschieds zu sein: Das gilt für das Team der Bestattung der Stadt Wels auch in außergewöhnlichen Zeiten.

Martina Brandstötter und das Team der Bestattung der Stadt Wels sorgen für würdevolle Bestattungen. Foto: Bestattung

„Wir versuchen, trotz aller Einschränkungen eine würdevolle Bestattung im engsten Familienkreis zu ermöglichen“, betont Martina Brandstötter von der Bestattung der Stadt Wels. „Wir nehmen uns wie immer viel Zeit, hören zu, nehmen den Angehörigen gerne alles ab, beraten seriös und kompetent.“

Um die Angehörigen und die Mitarbeiter der Bestattung beim Trauergespräch vor einer Ansteckung zu schützen, werden die Termine telefonisch vereinbart. Beim Gespräch wird vorsorglich ein Sicherheitsabstand eingehalten. „Uns ist wichtig, dass sich immer nur maximal zwei bis drei Personen bei uns aufhalten, um alle vor dem Risiko einer Ansteckung zu schützen.“

Gedenkfeier verschieben

Da aufgrund der aktuellen Situation keine öffentliche Trauerfeier stattfinden darf, kann in Zeiten von Covid-19 die Aussicht tröstlich sein, zu einem späteren Zeitpunkt eine Gedenkfeier in der Aussegnungshalle oder eine Totenmesse zu feiern. Auch eine Urnenbeisetzung kann vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben werden. „Wir organisieren ein würdevolles Begräbnis in kleinstem Rahmen, natürlich unter Beachtung aller Vorschriften“, sagt Martina Brandstötter.

Eine dieser Vorschriften ist, dass nur fünf Menschen daran teilnehmen dürfen. Dabei müssen auch alle anderen behördlichen Vorgaben wie zumindest jeweils einen Meter Sicherheitsabstand einzuhalten, berücksichtigt werden. Auch darf man nicht mehr per Händedruck kondolieren. „Diese körperliche Distanz ist für viele eine enorme Herausforderung. Man kann sich verbeugen, die Hand aufs Herz legen oder eine andere Geste des Mitfühlens zeigen“, rät sie.

Online kondolieren

Selbst wenn man nicht an einem Begräbnis teilnehmen darf, kann man Anteilnahme zeigen: „Man kann auf unserer Webseite online kondolieren, sofern das von der Trauerfamilie gewünscht wird“, erwähnt Brandstötter. „In dieser wirklich außergewöhnlich schweren Zeit ist das eine sehr gute Möglichkeit – oder man drückt vielleicht in einem Brief in ein paar Zeilen sein Beileid aus.“


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