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Team Felbermayr Simplon Wels mit starker Leistung bei turbulentem Saisonstart

Leserartikel Robert Riedlbauer, 05.02.2017 17:34

Bei schwierigen äußeren Bedingungen ist das Team Felbermayr Simplon Wels in die Rennsaison 2017 gestartet. Strömender Regen und damit verbunden nasse Straßen führten beim Saisonauftakt in der Toskana zu zahlreichen Stürzen, von denen leider auch Riccardo Zoidl nicht verschont blieb und gleich zweimal zu Sturz kam. Der Eferdinger konnte das Rennen zwar zu Ende fahren, eine Spitzenplatzierung blieb ihm aber verwehrt. Stark präsentierten sich beim Eintagesklassiker Gran Premio Costa degli Etruschi (Großer Preis der Etruskerküste) Daniel Lehner und Stephan Rabitsch. Hinter Solosieger Diego Ulissi (Team UAE Abu Dhabi) kam Rabitsch in der ersten Verfolgergruppe unter den Top 20 ins Ziel, Daniel Lehner setzte lange Zeit in einer fünfköpfigen Spitzengruppe Akzente und wurde erst knapp vor dem Ziel eingeholt. „Unser Team hat heute eine tolle Leistung geboten und die taktischen Vorgaben umgesetzt. Leider hat uns der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.
 

Das Team Felbermayr Simplon Wels bei der Teampräsentation in der Toskana
Das Team Felbermayr Simplon Wels bei der Teampräsentation in der Toskana

Das Eliterennen der Kategorie 1.1 in der Toskana über 191 Kilometer ist jedes Jahr ein erster echter Gradmesser für die Form der Fahrer. Bei starkem Regen und einer Temperatur von 11 Grad Celsius entwickelte sich ein turbulentes Rennen, bei dem vor allem in den Kurven zahlreiche Fahrer zu Sturz kamen. Gleich zweimal wurde Riccardo Zoidl unsanft aus dem Sattel geholt. Nach rund 60 Kilometer konnte sich Wels-Fahrer Daniel Lehner in einer fünfköpfigen Spitzengruppe vom Hauptfeld lösen und mit seinen Fluchtgefährten bis zu acht Minuten Vorsprung herausfahren. Danach machte das Feld mächtig Dampf und konnte die Ausreißer bei einem schweren Anstieg rund 15 Kilometer vor dem Ziel einholen. Diego Ulissi konnte sich mit einer Attacke beim letzten Anstieg zum Torre Segalati neun Kilometer vor dem Ziel von seinen Kontrahenten absetzen und feierte in Donoratico  einen Solosieg. Stephan Rabitsch war dem Sieger lange auf den Fersen und erreichte in der Verfolgergruppe unter den Top 20 das Ziel. Der Felbermayr-Express war mit Riccardo Zoidl, Stephan Rabitsch, Daniel Auer, Daniel Lehner, Marcel Neuhauser, Johannes Schinnagel, Lukas Schlemmer und Georg Zimmermann am Start. Der nächste Rennstart des Teams ist am Sonntag, den 19. Februar beim Grand Prix Laguna in Kroatien.


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