Fußball-Derby: "Wir sind alle Welser"
WELS. 1.500 bis 2.000 Besucher erwartet FC Wels Obmann Juan Bohensky zum Spiel seiner Mannschaft am Samstag, 25. September, 18 Uhr. Kein Wunder, denn Gegner ist der WSC Wels und in der Huber Arena ist Derby Time angesagt. Das Besondere daran: Beide Teams treffen zum ersten Mal in der Regionalliga aufeinander.

Die Vorfreude auf das Match ist auf beiden Seiten groß. „Ich werde täglich darauf angesprochen und hoffe, dass am Samstag alle da sind!“, ist FC Wels-Präsidentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber erwartungsvoll. „Wir haben seit 2016 kein Derby mehr gewonnen, also wird es jetzt Zeit“, so Huber. „Wir wollen beweisen, dass wir die Nummer Eins sind“, zeigt sich Huber kämpferisch.
Vizebürgermeister Sportreferent Gerhard Kroiß gibt sich unparteiisch: „Möge die bessere Mannschaft gewinnen. Aber für Wels ist es natürlich perfekt, dass beide Mannschaften den Aufstieg in die Regionalliga geschafft haben. Ganz Wels fiebert auf das Derby hin“.
„Hungrig und harmonisch“
Sportlich gesehen hat die Herta die besseren Karten. Man hat die letzten vier Derbys gewonnen und liegt in der Tabelle mit sieben Punkte auf Platz 8, weit vor dem FC mit 2 Punkten auf Rang 15. „Aber wir waren das letzte Mal schon sehr nah dran und haben wegen kleiner Eigenfehler verloren“, ist FC Kapitän Daniel Peterstorfer überzeugt. „Wir sind eine junge, hungrige Mannschaft. Es ist harmonisch und wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, so Peterstorfer.
Entgegen kommt den Gastgebern auch, dass mit Oliver Affenzeller (Kreuzbandriss), Simon Abraham (Zerrung) und Robert Pervan beim WSC einige Leistungsträger fehlen. „Wir haben aber trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft“, ist Trainer Stephan Kuranda überzeugt. „Wir sind aber auch gewarnt vor dem FC“, gesteht Kuranda. „Der FC Wels ist die ersten vier Runden überraschend stabil und hat immer höchstens mit einem Tor Unterschied verloren“.
„FC Wels ist kein Kanonenfutter“
Dass man seine Mannschaft nicht unterschätzen sollte, betont auch Bohensky. „Die anderen sagen, der FC Wels ist überraschend. Wir sind nicht wie erwartet das Kanonenfutter“, ist der Trainer überzeugt. Auch wenn das Offensiv-Duo Lukas Kragl und Steven Rinic ausfällt ist Bohensky überzeugt: „Bei uns kann jeder Spieler ein Tor schießen“ und wünscht sich „dass wir als Sieger vom Platz gehen“.
Keine getrennten Sektoren
Zum Spiel erwartet sich der FC Obmann im Wimpassinger Stadion 1500 bis 2000 Zuschauer. Getrennte Fan-Sektoren wird es nicht geben, aber einen verstärkten Ordnerdienst. „90 Minunten sind wir Feinde und dann werden wir miteinander ein Bierchen trinken“, so Bohensky. „Es soll eine neutrale Sache sein. Wir sind alle Welser!“
Umleitung: Anfahrtsschilder beachten!
Probleme könnte am Samstag die Anfahrt zur Heimstätte des FC Wels bescheren. Durch Belagsarbeiten auf der B1 gibt es großräumige Umleitungen und die Huber Arena ist nur über die Albrecht-Straße erreichbar. Am leichtesten wäre in diesem Fall die Anreise mit dem Rad … .
Karten für das Derby gibt es am Donnerstag und Freitag noch um 15 Euro in der Kantine der Huber Arena.


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