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WELS. In den ersten 15 Minuten konnten die Raiffeisen Flyers noch vom Derbysieg gegen die Gmunden Swans. Die restlichen 25 Minuten war es eher ein Albtraum. Headcoach Sebastian Waser fasst die 69:99-Auswärtsniederlage zusammen: „Mich ärgert nicht die Niederlage, sondern die Art und Weise wie wir verloren haben. Wir haben keinen Willen gezeigt. Aber vielleicht war es ein Dämpfer zur richtigen Zeit.“

Enis Murati führte die Gmundner zum Sieg gegen die Flyers Wels. Foto: Erhardt
Enis Murati führte die Gmundner zum Sieg gegen die Flyers Wels. Foto: Erhardt

Die Basketball-Bundesliga ist ausgeglichen wie noch nie. 48 Stunden vor dem Derby besiegten die Flyers die Timberwolves aus Wels mit 40 Punkten Vorsprung. Die hatten nicht den Funken einer Chance und kurz zuvor die Gmundner besiegt. Also konnten die Welser mit breiter Brust ins Salzkammergut fahren. Vielleicht war die Brust zu breit. Im ersten Viertel waren die noch spielbestimmend. 28:22 führten die Welser. Doch dann riss der Faden. „Wir haben gut gestartet, dann aber aufgehört Basketball zu spielen. Wir haben keine Intensität mehr auf das Parkett gebracht“, meint der Headcoach. Der Kapitän Davor Lamesic legt nach: „Gmunden hatte wegen der vergangenen Niederlagen etwas Druck und ist dementsprechend aggressiv in die Begegnung gegangen. Dem konnten wir nichts entgegensetzen“.

Grund zum Verzagen gibt es keinen. Aber es zeigt einfach wieder, dass es keine leichten Spiele in der Basketball-Bundesliga gibt. Ohne Intensität gewinnt man keinen Blumentopf. Am kommenden Donnerstag, 14. März, um 19 Uhr wartet wieder ein heißes Duell. Das Team der Stunde – die Oberwart Gunners – kommen um 19 Uhr in die Raiffeisen-Arena. Dann muss an der Intensitätsschraube wieder gedreht werden. Und zwar in die richtige Richtung. Die Flyers haben aber soviel Qualität, dass sie das selbst wissen.


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