Frühes Aus für Filzmoser bei der Judo WM
WELS/BUDAPEST. Die Enttäuschung bei Sabrina Filzmoser ist groß. Gleich in der ersten Runde musste sich die 41-Jährige bei der WM in Budapest geschlagen geben. Nach 90 Sekunden verlor sie gegen die Bulgarin Ivelina Ilieva mit Ippon. Am Mittwoch, 9. Juni, hat Multikraft-Kollege Shamil Borchashvili seinen großen Auftritt in der Klasse bis 81 Kilogramm.

Filzmoser hatte sich für ihre letzte Weltmeisterschaft viel vorgenommen. Vielleicht sogar zu viel. Nationaltrainer Yvonne Böhnisch analysierte den Kampf: „Es war ein Blackout. Sabrina hat kopflos, mit der Brechstange angegriffen. Das kann unter großem Erwartungsdruck selbst einer so erfahrenen Athletin passieren. Sie hat viel zu ungestüm eine schnelle Entscheidung gesucht“, um dann gleich hinzuzufügen: „Ich hätte ihr ein besseres Abschneiden gewünscht. Das lag, gemessen an den Trainingsleistungen, absolut im Bereich des Möglichen. Ich hoffe nur, dass Sabrina ihren Europa-Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio behält. Das wäre ihr letztes großes sportliches Ziel! Ich kann ihr nur die Daumen drücken.“ Eine direkte Konkurrentin um den Quotenplatz schied ebenfalls vorzeitig aus. Aber es heißt weiter Warten für Filzmoser, ob es für Olympia reicht.


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