„Das war ein Sprung nach vorne“: Triathlon-Festival hat sich etabliert
WELS. Der Elite Herren Europacup war der Höhepunkt des zweitägigen Spektakels. Bei jeder Runde steigerte sich die Lautstärke der Zuseher. Und am Ende war es ohrenbetäubend laut, als Jan Bader aus Österreich als Zweiter ins Ziel sprintete.

Es waren noch mehr Zuseher entlang der Strecke. 267 Helfer bereiteten den Europacup-Startern (Elite Damen und Herren sowie Junioren) und erstmalig Fun-Racern und Open-Racern eine tolle Bühne. Die dankten es mit tollen Leistungen. Schon am ersten Tag war die Meinung einhellig: „Das war ein Sprung nach vorne.“ Gemeint waren die Stimmung und die Veranstaltung. Darauf will man in der Zukunft aufbauen. Denn auch das Fun-Race mit kürzeren Distanzen brachte viele Athleten von Amateuren bis professionell ausgerichtet an den Start.
Beim Elite Herren-Rennen mischte Jan Bader von Beginn an an der Spitze mit. Beim Laufen war es ein klassisches Ausscheidungsrennen. Simon Henseleit aus Deutschland behauptete die Spitze und eben Bader kam mit einem beherzten Schlusssprint bis auf wenige Meter heran. Dritter wurde Hugo Millner (Großbritannien). Lokalmatador Thomas Windischbauer vom „starlim racing team wels“ war lange im Spitzenfeld. Als 21ster holte er wichtige Punkte in dem starken Feld. Bei den Damen setzte sich Ekaterina Shabalina (Kasachstan) vor Jule Behrens (Deutschland) und Kristelle Congi (Frankreich) durch. Starke Achte wurde Carina Reicht (Österreich). Patrick Leitner vom USC Tri Team Traun schaffte mit Platz sechs den Sprung unter die Top-10 beim gut besetzten Junioren-Europacup. Vorjahressiegerin Tabea Huys erreichte ebenfalls mit Platz sieben einen begehrten Top-10-Platz. Das Open-Race gewannen Andreas Silberbauer und Susanne Aumaier (beide RC Grieskirchen).


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