Auswärtskaiser Flyers holen den Cupsieg nach Wels
WELS. 100 Fans reisten nach Traiskirchen, um das Team im Cupfinale anzufeuern. Mehr als 200 Anhänger gaben in der Raiffeisen Arena Vollgas für das Team. Und um 17.20 Uhr war es in beiden Hallen unfassbar laut. Die Raiffeisen Flyers gewinnen den Cup.

In der siebenjährigen Vereinsgeschichte ist dies der erste Titel für die Flyers. Dementsprechend groß fiel der Jubel aus und auch die ein oder andere Träne war dabei. Der Weg zum Cupsieg war hart. Alle vier Spiele fanden in der Fremde statt und waren hart umkämpft. Gegen Traiskirchen fanden die Welser gut in die Partie und führten rasch .Doch die Niederösterreicher gaben nicht auf und so war es ein ständiges Hin und Her. Arvydas Gydra übernahm in den letzten fünf Minuten das Kommando. Der Litauer scorte in dieser Zeit zehn seiner 25 Punkte. Wels führte in der Schlussminute mit fünf Punkten und machte sich selbst das Leben schwer. Es wurde wieder eng. Doch ein Offensiv-Foul der Traiskirchner brachte Kapitän Christian von Fintel an die Linie. Er traf beide Freiwürfe zum 71:66-Endstand und dann brachen alle Dämme in den Hallen.
„Ich hab versprochen, den Cup-Pokal heimzubringen, während des Spiels hatte ich aber ein etwas mulmiges Gefühl. Offensiv sind wir nicht ins Spiel gekommen, aber unsere Defense ist dieses Jahr einfach überragend. Über das ganze Feld zu verteidigen, ist unser Markenzeichen. Wir waren am Anfang aber zu nervös, jetzt bin ich einfach unglaublich stolz, wir haben uns das über die Jahre verdient“, freute sich Headcoach Sebastian Waser nach der Partie. In Wels warteten noch viele Fans und beim Empfang in der Halle war es wie bei einem Heimspiel. Lautstark feierten die Anhänger den Cupsieger 2024. Gydra wurde zum wertvollsten Spieler des Finales gewählt. Und der Kapitän ist seinen Bart los. Von Fintel rasierte sich sein langes Markenzeichen ab.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden