Gegentreffer als Sargnagel
WELS. Über weite Strecken konnte der FC Hertha Wels auswärts Blau-Weiß Linz fordern. Die Messestädter gingen sogar in Führung, doch der Ausgleichstreffer ließ die Partie kippen. Am Ende war es eine 1:4-Niederlage.

Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Linzern. Die Welser standen tief. Zweimal konnte sich die Hertha bei Keeper Kilian Schröcker bedanken, der einen Rückstand verhinderte. Offensiv zeigte sich die Truppe effektiv. In der 21. Minute wurde Sebastian Malinowski auf die Reise geschickt. Er schüttelte den Gegner ab und traf eiskalt zur Welser Führung. In der Folge wirkten die Linzer geschockt. Sie hatten Halbchancen. Die Verteidigung stand geschickt. Offensiv gelang mehr.
Tempo, Tempo
In der zweiten Hälfte drückten die Linzer auf das Tempo. In der 60. Minute mussten die Welser den Ausgleich hinnehmen. Jetzt waren die Hertharaner geschockt. Schröcker musste immer wieder parieren. Das 2:1 war nur eine Frage der Zeit und in der 74. Minute Realität. Postwendend hatte der FC die Chance auf den Ausgleich. Der Linzer Keeper konnte sich auszeichnen. Im Gegenzug traf Blau-Weiß zum 3:1. Die Partie war entschieden. Das 4:1 war nur noch die Draufgabe. „Die Leistung gibt uns Hoffnung, wir konnten Blau-Weiß über weite Strecken der Partie alles abverlangen“, meinte Wels-Trainer Christian Heinle nach dem Spiel. Jetzt wartet ein Heimduell gegen die Vienna.








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