WELS. Auf der Pressekonferenz, die Vizebürgermeister Hermann Wimmer (SP) bezüglich aktueller politischer Themen - hauptsächlich ging es um die Causa Welldorado - einberufen hat, kam auchdie Frage nach dem Verhältnis zum politischen Mitbewerber. Das Verhältnis zu FP-Spitzenkandidat Andreas Rabl sei ungetrübt, das zu VP-Spitzenkandidat Peter Lehner im Keller. Dazu gab es auch den Nachsatz: „Es war aber nie wirklich besser.“
Lehner lässt das nicht auf sich sitzen. „Nachdem ich nie Teil des „Systems Wimmer“ war, kann ich nur damit antworten, dass das von Selbstherrlichkeit zeugt. Es geht doch nicht darum, Arbeitsbeziehungen zu politischen Mitbewerbern auf persönliche Befindlichkeiten zu reduzieren. Diese haben in einer konstruktiven Arbeit für Wels nichts verloren. Einen Schaden von 360.000 Euro kann die Politik nicht einfach damit abarbeiten, dass eine einzelne Mitarbeiterin zur Alleintäterin gemacht wird. Nur durch Kontrolle und volle Transparenz kann und muss diese Veruntreuung aufgearbeitet werden. Für die ÖVP waren und sind in den letzten fünf Jahren Entscheidungen sowohl mit SPÖ als auch mit der FPÖ möglich und sinnvoll“, meint der schwarze Vizebürgermeister.
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