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WELS. Die Zahlen sind beeindruckend. 2025 erwirtschaftete die Forschungs- und Entwicklungs GmbH der Fachhochschule Oberösterreich 35,7 Millionen Euro Umsatz. Das freut die Finanzen. Noch viel wichtiger ist, dass Unternehmen von den 562 bearbeiteten Projekten profitierten.

V.l.: Johann Kastner (Vizepräsident FH OÖ Forschung & Entwicklung), Isolde Perndl (Kaufmännische Geschäftsführerin FH OÖ), Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (VP), Michael Rabl (Präsident und Geschäftsführer FH OÖ) und Rudolf Mark (Vorsitzender des F & E-Beirates der FH OÖ und GF Mark Metallwaren GmbH). (Foto: Land/Stinglmayr)

„Als Unternehmen schätzen wir den unkomplizierten Zugang zur FH-Forschung, die anwenderorientierte Umsetzung, die gute technische Ausstattung an der FH OÖ und die schnelle Umsetzung der Forschungsanliegen“, ist Rudolf Mark überzeugt. Er weiß, wovon er redet. Denn der Unternehmer ist nicht nur Sprecher des Forschungs- und Entwicklungsbeirates der FH, sondern die Firma Mark initiierte drei Projekte selbst, und das vierte liegt in der Pipeline. Es geht um innovative Lösungen für die Blechumformungen von morgen. Mark schätzt nicht nur die Grundlagenforschung, sondern auch den Praxisbezug der Professoren. Das alles bringt eine anwenderorientierte Forschung, die wieder Wertschöpfung für die Unternehmen und damit das Land generiert.

„Innovativer sein“

„Wir müssen um das innovativer sein, als wir teurer produzieren. Dazu gibt es seitens des Landes Oberösterreich auch einen klaren Fokus auf die Förderung der Forschung und Entwicklung. Zugleich müssen wir Wissenschaft und Wirtschaft noch enger vernetzen“, sagt LR Markus Achleitner. „Das passiert an der Fachhochschule. Die anwendungsorientierte Forschung der FH OÖ ist für den Innovationsvorsprung unseres Bundeslandes von zentraler Bedeutung“, ist er überzeugt. Deswegen habe das Land das Forschungsbudget erhöht und nicht, wie andere, gekürzt.

Karriereweg

Diese Praxistauglichkeit der Forschungsprojekte wird an der FH gelebt: „Einige unserer Absolventen leiten später selbst Forschungsprojekte an unserer Hochschule oder initiieren diese von den Unternehmen aus, in die sie ihr Karriereweg geführt hat“, erklärt FH-Präsident Michael Rabl.

562 Projekte

Fast zwei Drittel der 562 bearbeiteten Projekte beschäftigten sich mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, gleichzeitig hatten 58 Prozent einen Bezug zu Nachhaltigkeitsthemen wie saubere Energie oder Kreislaufwirtschaft. Mehr als 600 Unternehmen, zwei Drittel davon Klein- und Mittelbetriebe, profitieren von der Forschungsleistung der Fachhochschule. Der Zugang für Unternehmen ist unkompliziert. Derzeit gibt es an den vier Standorten Linz, Wels, Steyr und Hagenberg rund 5.700 Studierende. 


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