WELS. Am Austria Solar Innovation Center (ASiC) starten derzeit vier neue Forschungsprojekte im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien. Das Gesamtvolumen der Projekte beträgt mehr als vier Millionen Euro, oberösterreichische Firmen und das ASiC sind dabei mit rund zwei Millionen Euro beteiligt. Die Laufzeit der Vorhaben beträgt durchschnittlich drei Jahre.

In zwei Projekten werden unterschiedliche Sensoren für neue innovative Speichertechnologien entwickelt (Projekte SenSor und StoreITup-IF). Ein Projekt beschäftigt sich mit der Erstellung eines Haustechnik-Energiemanagements in Verbindung mit Wärmepumpen und Stromspeichern (EStore-M). Die Trocknung von Beton durch Solarenergie wird ebenfalls behandelt (Hydrasol). „Von den Projekten profitieren besonders oberösterreichische Unternehmen, die Forschungsergebnisse direkt in zukünftigen Produkten und Dienstleistungen umsetzen können“, so ASiC-Geschäftsführer Gerald Steinmaurer. Projektpartner sind Fronius International, Franz Oberndorfer, Technosert Electronic, Novotech Elektronik, das Software Competence Center Hagenberg (SCCH), die Recendt sowie zahlreiche andere Forschungspartner. Die Förderung der Projekte erfolgt durch den Klima- und Energiefonds in der ersten Ausschreibung des „Energieforschungsprogramms.“ In dieser werden energietechnologische Innovationen unterstützt, in denen Österreich ein Stärkefeld besetzt, im internationalen Vergleich eine große Kompetenz aufweist und die einen besonders wirkungsvollen Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit leisten. Das ASiC – Austria Solar Innovation Center ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit Sitz in Wels. Schwerpunkte in der Forschungsarbeit sind Solarthermie, Photovoltaik, Energiemanagement und neue Speichertechnologien.

