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WELS/Wels-Land. „Wir kommen gerade aus dem Kreissaal und dürfen die Geburt des Wirtschaftspark Voralpenland verkünden“, war Landesrat Michael Strugl im Pressegespräch mit dem Welser Vizebürgermeister Peter Lehner und Wimsbachs Ortschef Erwin Stürzlinger erleichtert darüber, „nach heftigen Geburtswehen den Wirtschaftspark auf Schiene“ gebracht zu haben.

Lehner, Strugl und Stürzlinger (v. l.) sind erleichtert über die Einigung. Foto: Land OÖ
Lehner, Strugl und Stürzlinger (v. l.) sind erleichtert über die Einigung. Foto: Land OÖ

Seit mittlerweile drei Jahren steht der Rohentwurf für die interkommunale Zusammenarbeit. „Aber die Bereitschaft zur Kooperation war bisher noch nicht so gegeben“, begründet Lehner „die schwere Geburt“. Er und Stürzlinger „haben hier wirklich etwas geschafft“, bedankt sich Strugl, „denn es ist nicht leicht, verschiedene Gemeinden von einem gemeinsam Konzept zu überzeugen“. Überzeugen lassen haben sich die Stadt Wels und 16 von 24 Gemeinden im Bezirk. Nicht mit dabei sind Edt, Eberstalzell, Marchtrenk, Neukirchen, Pichl, Sattledt, Steinhaus und Thalheim, das will, aber noch keinen Beschluss gefasst hat.

Konkret geht es beim Wirtschaftspark darum, die Kräfte zu bündeln und damit finanzielle aber auch räumliche Ressourcen optimal zu nutzen. „Gemeinsam werden ideale Rahmenbedingungen für Firmen geschaffen, die Areale zur Betriebsansiedelung beziehungsweise -erweiterung suchen“, so Strugl. Die Betriebsansiedelung sowie Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen soll so in eine neue Dimension gehoben werden.

In dem am 13. Juli per Verordnung der Landesregierung eingerichteten Gemeindeverband werden die Kommunen künftig auf Regionsebene und auf Basis von Wirtschaftlichkeitsberechnungen entscheiden, welche Standorte zur Betriebsansiedelung entwickelt werden. Die Geschäftsführung des Wirtschaftsparks hat die Stadt Wels übernommen, ein Obmann muss noch gefunden werden.

Die Vorteile sind für die Initiatoren ganz offensichtlich: „Im Wettbewerb der Regionen gewinnt der an Stärke, der Synergien nutzt und eine gemeinsame Weiterentwicklung bei Fragen betreffend Standort- und Regionalmanagement anstrebt“, ist Stürzlinger überzeugt und blickt dem Start im Jänner 2016 mit Vorfreude entgegen.


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