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WELS/GRIESKIRCHEN/EFER­DING. „Die Spitalsreform in Oberösterreich war notwen­dig, um Spielraum für künf­tige Aufgaben zu haben“, ver­teidigte Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) bei einer Pressekonferenz zur regionalen Gesundheitsversorgung in der Region die Maßnahmen. Al­lein heuer werden im Klinikum Wels-Grieskirchen 21,5 Millio­nen Euro investiert.

Auch das Gesundheitssystem ist im Wandel. Foto: Weihbold
Auch das Gesundheitssystem ist im Wandel. Foto: Weihbold

„Der Standort wird gestärkt durch den Ausbau der Neurolo­gie“, sagt der Gesundheitsrefe­rent. Er präsentierte auch Zah­len über die Personalsituation im Klinikum Wels-Grieskirchen nach der Reform. In Wels ist die Zahl der Mitarbeiter von 2351 auf 2535 gestiegen (2004 bis 2014), in Grieskirchen von 497 auf 434 gesunken. Die Welser und Lin­zer Blutbank werden zusammen­geführt. Einen Aderlass bei den Mitarbeitern wird es aber nicht geben, verspricht Pühringer.

Was den Wegfall der Herzchi­rurgie am Standort Wels anbe­langt, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, will sich der Landeshauptmann für eine Au­ßenstelle im Klinikum einsetzen: „Ich wünsche mir das. Das letz­te Mitspracherecht hat aber die neue medizinische Fakultät.

In den nächsten Jahren gehen viele niedergelassene Ärzte in Pension. Ein Anreiz für neue ist die Hausapotheke. „Hier trete ich vehement für eine Lockerung der Bestimmungen ein“, sagt der Landeshauptmann. Ebenso stellt er sich für die Zukunft Primary Health Care (PHC-Modelle) vor. Ein Team rund um den Hausarzt (Ärzte, Krankenschwestern, The­rapeuten) steht im Mittelpunkt des Handelns und soll den Ver­sorgungsprozess koordinieren und eine ganzheitliche und kon­tinuierliche Betreuung gewähr­leisten.<


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