FPÖ startete Intensivwahlkampf am Welser Minoritenplatz aus
WELS. Das Bierzelt ist nicht der Ort für wortreiche Diskussionen. Schon gar nicht im Wahlkampf. Es werden markige Sprüche erwartet und auch serviert, so wie beim Wahlkampfauftakt der Freiheitlichen am Minoritenplatz.

Ab 9 Uhr übte die Band fleißig mit dem Publikum „HC“-Sprechchöre und „Immer wieder Österreich“. Laut Parteiangaben waren rund 4000 Besucher dann um 10.30 Uhr beim Einzug der Protagonisten mit dabei. Zuerst sprach der Welser Bürgermeisterkandidat Andreas Rabl. Wels sei nach 70 Jahren SPÖ-Mißwirtschaft abgesandelt, Drogen-Hotspot, viele Arbeitslose und einem und einem Ausländeranteil von 23,8 Prozent: „In der Schule heißt es nicht nicht „Ich habe mein Heft vergessen“ sondern „Der Heft ist nix da“, meint Rabl. Danach ist Landesrat Manfred Haimbuchner an der Reihe. Auch er weiß, wie man Stimmung in die Bude bringt. „Vor den Wahlen wird ein bisschen rechts geblinkt mit dem Trachtenjanker, nach der Wahl wird links abgebogen mit den Grünen“, spricht er in Richtung VP. . Die großen Fragen wie die Reform der Verwaltung, der Pensionen, aber auch der Bildung und der Arbeitsmarktpolitik bleiben ebenso ungelöst wie die längst überfällige Zuwanderungskontrolle“, spart Haimbuchner nicht mit Kritik.
Danach ist die Stimmung am Kochen, wenn „HC“ ans Pult tritt. Die Flüchtlingstragödie im Burgenland sei „Mord von einer Schleppermafia“ gewesen, gegen die nicht vorgegangen werde. „Die armen Teufel könnten heute noch leben“, wenn an den Außengrenzen hart kontrolliert werde. Bei Integrationsunwilligen: „dem wollen wir die Tür hinaus aus Österreich zeigen“. Rot und Schwarz haben auf allen Ebenen komplett versagt und regieren am Bürger vorbei.


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