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FPÖ startete Intensivwahlkampf am Welser Minoritenplatz aus

Gerald Nowak, 31.08.2015 10:39

WELS. Das Bierzelt ist nicht der Ort für wortreiche Diskussio­nen. Schon gar nicht im Wahl­kampf. Es werden markige Sprüche erwartet und auch ser­viert, so wie beim Wahlkampf­auftakt der Freiheitlichen am Minoritenplatz.

HC Strache mit Str. Gerhard Kroiß und Vzbgm. Andreas Rabl Foto: Erhardt
HC Strache mit Str. Gerhard Kroiß und Vzbgm. Andreas Rabl Foto: Erhardt

Ab 9 Uhr übte die Band flei­ßig mit dem Publikum „HC“-Sprechchöre und „Immer wieder Österreich“. Laut Parteiangaben waren rund 4000 Besucher dann um 10.30 Uhr beim Einzug der Protagonisten mit dabei. Zuerst sprach der Welser Bürgermeis­terkandidat Andreas Rabl. Wels sei nach 70 Jahren SPÖ-Miß­wirtschaft abgesandelt, Drogen-Hotspot, viele Arbeitslose und einem und einem Ausländeranteil von 23,8 Prozent: „In der Schu­le heißt es nicht nicht „Ich habe mein Heft vergessen“ sondern „Der Heft ist nix da“, meint Rabl. Danach ist Landesrat Manfred Haimbuchner an der Reihe. Auch er weiß, wie man Stimmung in die Bude bringt. „Vor den Wahlen wird ein bisschen rechts geblinkt mit dem Trachtenjanker, nach der Wahl wird links abgebogen mit den Grünen“, spricht er in Rich­tung VP. . Die großen Fragen wie die Reform der Verwaltung, der Pensionen, aber auch der Bil­dung und der Arbeitsmarktpoli­tik bleiben ebenso ungelöst wie die längst überfällige Zuwan­derungskontrolle“, spart Haim­buchner nicht mit Kritik.

Danach ist die Stimmung am Kochen, wenn „HC“ ans Pult tritt. Die Flüchtlingstragödie im Burgenland sei „Mord von einer Schleppermafia“ gewesen, gegen die nicht vorgegangen werde. „Die armen Teufel könnten heute noch leben“, wenn an den Außen­grenzen hart kontrolliert werde. Bei Integrationsunwilligen: „dem wollen wir die Tür hinaus aus Österreich zeigen“. Rot und Schwarz haben auf allen Ebenen komplett versagt und regieren am Bürger vorbei.


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