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WELS. Die Granden der FPÖ und ÖVP stellten sich der Pres­se und dabei ihre Bilanz über die bisherige Arbeit in der Koalition vor. Die SPÖ konterte mittels Aussendung.

Diskussion im Welser Rathaus
Diskussion im Welser Rathaus

Bürgermeister Andreas Rabl spricht von einem sehr angeneh­men Gesprächsklima in der Koa­lition und einer konstruktiven At­mosphäre im Stadtsenat generell. Die SPÖ sieht dies anders und kritisiert Alleingänge. Bei einem Gespräch beim Landesverkehrs­referenten Günther Steinkellner (FPÖ) war der neue Welser Ver­kehrsstadtrat Klaus Hoflehner (SPÖ) nicht mit dabei, sondern der frühere FP-Verkehrsreferent Gerhard Kroiß. „Zusammenar­beit zur Entwicklung der Stadt schaut anders aus“, kritisiert Hof­lehner.

Die FPÖ und die ÖVP stellen ihre ersten Projekte und Erfolge vor. Die Innenstadtrichtlinie, die eingeleitete Strukturreform am Magistrat, oder der Wertekata­log und Sprachförderung in den Kindergärten, der in den nächs­ten Tagen fertig wird. Trotz der Sparmaßnahmen konnten eini­ge Vorhaben umgesetzt werden. Dazu sind auch neue Betriebe im Anflug auf Wels, wiewohl der Abgang einiger Firmen schmerzt: „Im Westen wird sich ein LKW-Händler ansiedeln“, sagt Wirt­schaftsreferent Peter Lehner (VP) und in der Maxlhaid konnten ge­rade zwei Grundstücke verkauft werden. Die Strukturreform am Magistrat ist am Weg. Rabl: „Bei den befristeten Dienstverhältnis­sen haben wir rund 40 abgebaut. Die Verträge sind auch ausgelau­fen“. Was die Personalie Magist­ratsdirektorin anbelangt, hat Rabl den Amtsarzt in Auftrag gegeben zu überprüfen, wie er es nennt. „Wir brauchen an der Spitze des Magistrates niemanden, der von 100 Tagen nur 21 da ist. Wir haben wichtige Reformen. Sei es in der Verwaltung, wie das Ver­anstaltungsmanagement, oder die Positionierung“. Die SPÖ kritisiert „die Sparmaßnahmen, die sich bei genauerem Hinsehen als Budgetkosmetik, Alibihand­lungen und Willkür herausstel­len. Juniorpartner ÖVP lässt sich dabei instrumentalisieren. Allein­gänge der FPÖ in der Asylfrage, bei der Fachhochschule, Welios und Messegelände, Konzeptlo­sigkeit bei der Bekämpfung von leerstehenden Geschäftsflächen und vieles mehr.“


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