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WELS. Anglizismen sind nor­mal. Opticon-Geschäftsführer Ewald Hofbauer ist noch dazu glühender Basketball-Fan und da ist Englisch die Fachspra­che. So verwundert es nicht, dass er nicht von einem Re­kordumsatz spricht, sondern von einem „All-Time-High“.

Um weiter in der Basketball-Sprache zu bleiben, Opticon sucht sich die guten Würfe aus und trifft auch. Der Gameplan wird konsequent umgesetzt. In Zahlen ausgedrückt kommt die Marketinggesellschaft für Opti­ker und Hörakustiker 2015 auf einen Umsatz von 75 Millionen Euro. Hofbauer: „Wir beobach­ten den Markt sehr genau und wir suchen jene Partnerbetriebe, die zu unserer Philosophie und Struktur passen.“

Die Zahl der Opticon-Outlets mit den Labels „augen auf! und „das neue hören“ erreicht mit derzeit 199 einen neuen Höchststand. Mit dem 200. Standort ist vermutlich in diesem Jahr zu rechnen. Der Rückblick auf den Optikmarkt 2015 zeigt laut Hofbauer ein Nullsummen­spiel: „Wachstum ist eher in den Produktnischen zu erzielen, die klassische Einstärkenbrille ver­zeichnet einen leichten Rückgang.“ Im Bereich der Hörakustik hat sich die Umsatzkurve der vergan­genen Jahre aufgrund der erreich­ten Versorgungsdichte ein wenig abgeflacht. Stark gefragt sind Hörgeräte mit modernster Tech­nik in Verbindung mit dem Smart-phone. Die Beratung wird in die­sem Bereich immer wichtiger. Es wird ein weiterer Umsatzzuwachs auf 77 Millionen Euro erwartet. Umsatzbringer sind derzeit hoch­wertige Brillenglas-Technologie sowie modernste Hörgeräte.

Auf Rabattschlachten will sich Opticon nicht einlassen. „Für Kunden sind die langfristig nicht von Vorteil“, ist sich Hofbauer sicher. 


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