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WELS. Im Juni wird es ein Jahr, dass Karlheinz Reichert im Auftrag der Stadt Wels Ombudsmann für Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Angehörige, aber auch für Menschen im Alter ist.

Reichert ist Ombudsmann für Menschen mit Beeinträchtigungen
Reichert ist Ombudsmann für Menschen mit Beeinträchtigungen

Reichert ist selbst „ein Betroffener“ und sitzt seit 30 Jahren mit einer Querschnittlähmung im Rollstuhl. Aus seiner über 25-jährigen Tätigkeit im Sozialbereich weiß Reichert, wie wichtig und notwendig Information ist, „aber, dass es einen derartigen Ansturm an hilfesuchenden Menschen gibt, damit habe ich nicht gerechnet“, gesteht er in einer ersten Bilanz. Über 80 Personen haben sich in neun Monaten an den Ombudsmann gewandt, der allerdings nur drei Stunden in der Woche im Einsatz ist und mitunter zwei Stunden für eine Beratung braucht. Gerade erst waren Reichert und die Miteinander GmbH wieder beim Bürgermeister vorstellig, aber es ist kein Geld da. Reichert weist allerdings darauf hin, dass dieses Angebot der Stadt in Oberöstereich, wenn nicht sogar Österreich einzigartig ist und erklärt: „Ich möchte mich bei all denen entschuldigen, wo es ein wenig länger gedauert hat. Ich verspreche aber alle Fragen zu beantworten, auch wenn es weit über meine Zeit hinausgeht.“

Nichtsdestotrotz hat der Ombudsmann aber auch schon viel bewirkt. Die häufigsten Anfragen betreffen Betreuungsmöglichkeiten, wo gibt es Zuschüsse und wie geht man Wohnungsadaptierungen an.

Sprechstunden:

Dienstag 8.30 bis 11.30 Uhr

Miteinander GmbH,

Oberfeldstraße 105 b,

telefonisch unter 07242/69 210


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