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WELS. Vekehrsreferent Klaus Hoflehner hat in den letzten Tagen viele Vorschläge von der Stadtkoalition (FPÖVP)  medial übermittelt bekommen. Grund genug den Adressaten zu fragen.

SPÖ-Verkehrsreferent Klaus Hoflehner kann sich auch eine Volksbefragung vorstellen.
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Tips: Die Vorschläge für ihr Ressort kommen von vielen Seiten, vor allem von der Stadtkoalition. Beginnen wir mit einem möglichen Innenstadt-Verkehrskonzept. Kreisverkehr bei der Pestsäule, Herrengasse umdrehen und so weiter. Was sagt der Vekehrsreferent dazu?

 

Hoflehner: Der Straßenverkehr bewegt sehr viele Menschen mit unterschiedlichsten Standpunkten.  Kein Wunder also, wenn sich gerade Verkehrsthemen als politische Themen geradezu anbieten. Dass Verkehrskonzepte nicht oder nur in Teilen umgesetzt werden, liegt offensichtlich in der Natur der Sache. Ich erinnere zum Beispiel an die vor Jahren beschlossene, aber nie durchgeführte Öffnung der Roseggerstraße Richtung Süden. Das möchte ich jedenfalls umsetzen. Bezüglich Kreisverkehr Pestsäule und Herrengasse gibt es für alle mir bekannten Varianten Pros und Kontras, da werden wir uns als verantwortliche Politiker noch viel intensiver , über mehr oder weniger wohlgemeinte Zurufe hinaus, beschäftigen müssen.

Tips: Die Eisenhowerstrasse wird begutachtet. Wann wird es ein Ergebnis dazu geben und kann man schon etwas verraten?

 

Hoflehner: Die verkehrstechnische Umsetzbarkeit der Auflösung der Einbahn Eisenhowerstraße zwischen Sauna- und Römerwallkreuzung wird aller Voraussicht nach von den externen Begutachtern positiv beantwortet werden. Der Bekanntgabe der Ergebnisse steht nach Abschluss der Arbeiten von meiner Seite nichts im Wege. Soviel kann ich jedenfalls bereits sagen: da werden wir seitens der Stadt viel Geld in die Hand nehmen müssen, dass wir offensichtlich schon jetzt nicht für die Volksschule West haben.

 

Tips: Unweit der Eisenhowerstrasse liegt der Kaiser Josef Platz. Jetzt wird eine Volksabstimmung über die Busdrehscheibe ins Spiel gebracht?

Hoflehner: Der Kaiser-Josef-Platz wird aktuell unter mehreren Gesichtspunkten bearbeitet; der Verkehr im allgemeinen und die Busdrehscheibe im speziellen sind Teilaspekte. Die Welsern sollen über fertige, durchaus auch unterschiedliche Gesamtkonzepte entscheiden können.

Tips: Der Nahverkehr wird neu ausgeschrieben. Vorschläge gibt es viele. Wo muss man den Hebel ansetzen?

Hoflehner: Aus meiner Sicht ist es bisher nicht gelungen, bessere Konzepte als das bestehende innerstädtische öffentliche Personennahverkehrskonzept vorzulegen. Die Betonung liegt auf „bessere“. Das heißt aber nicht, dass es keine besseren geben kann, vor allem aus der Sicht der Kunden. Die Idee mit dem Knoten Bahnhof Süd finde ich verfolgenswert,  es muss dann wohl ein anderes System als das bisherige gefunden werden. Zudem warten aus der Bürgerbefragung 2016 ja noch einige Befragungsergebnisse auf ihre Umsetzung, wie die Tangentiallinie nördlich der Westbahnstrecke. Ein wesentliches Ziel, nämlich die Reduktion des motorisierten Verkehrs, braucht ein attraktives und kundenfreundliches Öffi-System.

Tips: Die Volkspartei bringt den Nordring als Ersatz für die B1 ins Spiel?

Hoflehner:  Als Zukunftsidee ist der den Autobahnring begleitenden Nordring  auf den ersten Blick  logisch und naheliegend. Den Durchzugsverkehr und große Teile des an- und abfahrenden Schwerverkehrs aus dem innerstädtischen Bereich herauszuhalten halte ich für richtig.  Der zweite Blick sollte jedenfalls dem Schutz der nördlichen Siedlungsgebiete und der Entwicklung des Verkehrs insgesamt gelten.


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