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WELS. Das Koalitionsklima war schon besser. FP-Stadtparteiobmann Gerhard Kroiß will weiter „sachlich arbeiten“. Sein Gegenüber auf VP-Seite, Peter Csar, ortet „Wir müssen reden“ und die SPÖ fordert ein Aus der Stadt-Koalition

Im Welser Rathaus werden noch viele politische Gespräche folgen. Foto: Nowak
Im Welser Rathaus werden noch viele politische Gespräche folgen. Foto: Nowak

VP-Stadtparteiobmann Peter Csar ortet eine ziemliche Belastung in der Koalition: „Aufgrund der eindeutigen Aussagen des Bundeskanzlers Kurz - über die FPÖ allgemein - werden wir in den nächsten Tagen besprechen, was das für unsere Zusammenarbeit in Wels bedeutet. Der FPÖ in Wels muss jedenfalls klar sein, dass so etwas bei uns nicht akzeptabel ist“. Er verstehe die Entscheidung die Koalition auf Bundesebene aufzulösen und sagt aber auch „In Wels haben wir auch seit rund drei Jahren eine Koalition mit der FPÖ - mit einem an sich guten Sachergebnis“.

„Sachlich weiterarbeiten“

Dieses gute Sachergebnis will FPÖ-Obmann Vizebürgermeister Gerhard Kroiß auch vorantreiben: „Wir wollen weiter sachlich miteinander und für Wels weiterarbeiten“. Deswegen ist ob der Aussage „belastete Koalition“ sehr verwundert: „. Das Video zeigt das unentschuldbare und enttäuschende Verhalten von zwei Spitzenfunktionären, nicht jedoch das Wesen der FPÖ“. Er will mit Csar die Bedenken abklären.

Nicht mehr zumutbar

„Das System FPÖ hat eine Grenze von Moral und Anstand überschritten - das ist der Bevölkerung nicht mehr zumutbar“, so SP-Stadtparteiobmann Klaus Hoflehner. Er verlangt ein Aus der Koalition auf Stadt-Ebene zwischen FPÖ und ÖVP. . Auch die von Bürgermeister Rabl massiv betriebene Städtepartnerschaft von Wels mit der russischen Millionenstadt Krasnodar ist zu hinterfragen. „Noch dazu wenn Rabl in den OÖN betont, dass er die diversen Russland-Kontakte der FPÖ kritisch sehe“, meint die SPÖ.


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