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WELS/LINZ. Zufrieden zeigt man sich bei der Volksbank OÖ mit der Bilanz des Geschäftsjahres 2019.

Volksbank OÖ Vorstandsdirektoren Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer (Foto: Stefan Beiganz)
Volksbank OÖ Vorstandsdirektoren Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer (Foto: Stefan Beiganz)

„Wir haben ein erfolgreiches Jahr hinter uns“, sind sich Vorstandsdirektoren Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer einig. Das Betriebsergebnis stieg von 6,5 Millionen Euro 2018 auf 9,1 Millionen Euro 2019 um 40 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) halbierte sich jedoch von 19,6 Millionen Euro auf 9,5 Millionen Euro. Dies sei darauf zurückzuführen, dass 2018 viele positive Einmaleffekte die Bilanz stark verbesserten. „Wenn man diese herausrechnet, hätten wir auch 2019 ein positives EGT gehabt“, so Ecker.

Verbesserungen bei Eigenmittelquote und im Wohnbaubereich

Die Eigenmittelquote ist im vergangenen Jahr von 12,3 Prozent auf 13,1 Prozent gestiegen. Stark gewachsen ist der Sektor Wohnbau mit plus 9,5 Prozent: „Da haben wir ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis erreicht“, freut sich Pirkelbauer, der für die Volksbank in diesem Bereich positiv in die Zukunft sieht: „Die Finanzierung, die wir machen, da geht es um echte Wohnraumschaffung. Die ist abgestimmt auf die persönliche Leistungsfähigkeit.“

Mitarbeiter-Zahl leicht gesunken

Die Anzahl der Geschäftsstellen ist durch eine Zusammenlegung von 27 auf 26 gesunken. „Die Mitarbeiter sind nun am Nachbarstandort tätig. Das hat sehr gut funktioniert.“ Dennoch hat sich auch die Anzahl der Mitarbeiter verringert – von 347 auf 321. „Das waren fast ausschließlich natürliche Abgänge.“

Synergien nutzen

Im verganagen Jahr wurde zudem die Zusammenarbeit zwischen den Volksbanken auf neue Beine gestellt. „Insgesamt haben wir im Verbund hier sechs Prozent der Kosten eingespart.“ Dies betrifft vor allem Verwaltungsaufgaben. „Wir versuchen Abwicklungsabteilungen zusammenzuführen.“ So sollen Kapazitäten für die Kundenberatung frei werden.


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