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WELS. „Wir sind noch in der Planungsphase, wollen aber einen gut zweistelligen Millionenbetrag in den Ausbau unseres Standorts in Wels investieren“, sagt Roland Huemer, Vorstandsvorsitzender der Richter Pharma.

vlnr.: Roland Huemer, Vorstandsvorsitzender Richter Pharma AG, Florian Fritsch, Eigentümer der Richter Pharma AG und Friedrich Pöcherstorfer, Finanzvorstand Richter Pharma AG, (Foto: Richter Pharma AG/APA-Fotoservice/Greindl)

Es werde ein Projekt für die nächsten Generationen sein, meint Eigentümer Florian Fritsch. Bis 2025 will man einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand geben. Weitere Informationen gibt es nicht, da man sich eben in der Planungsphase befinde. Auf jeden Fall sei dies ein Bekenntnis zum Welser Standort. Mit der erfolgreichen und konsequenten Fortführung des eigenen Zukunftsprogrammes „ri-new it“ konnte die Richter Pharma AG 2020 trotz des schwierigen Markt- und Konjunkturumfeldes den Umsatz um über vier Prozent auf 565 Millionen Euro und den Ertrag sogar um über 40 Prozent auf 7,8 Millionen Euro erhöhen.

Das Corona-Jahr 2020 war geprägt von viel Flexibilität seitens der Mitarbeiter und des Unternehmens, sowie von einem interessanten Phänomen. Der Absatz bei Veterinärprodukten stieg rasant an, doch bei Humanprodukten fiel er ab. Lockdown und Isolation verstärke den Wunsch nach einem Haustier. So stieg die Zahl der Haustiere in Österreich um 500.000 auf 4 Millionen und so auch die Nachfrage nach Veterinärprodukte. Fast jede Tierarztpraxis mit Hausapotheke in Österreich zähle zu den Kunden. Darüber hinaus erzeugt Richter auch Veterinärarzneimittel. Exportiert wird in über 54 Länder.

Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung und kritische Infrastruktur hat der pharmazeutische Vollgroßhandel zwei Standorte für jedes Bundesland als Covid-Impfstoff Basen gerüstet. Damit ist eine Ausfallssicherheit gewährleistet.


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