„Wer sich engagiert, hat alle Möglichkeiten“
WELS. „Wenn du als 17-Jähriger nicht 50 Euro Taschengeld vom Papa bekommst, sondern 500 Euro vom Arbeitgeber, dann ist das unfassbar“, erinnert sich Alexander Stadlberger, was für ihn ein echter Anreiz für eine Lehre war.

Der 36-jährige Thalheimer ist heute „Head of Assembly“ bei TGW und hat bis zu 140 Mitarbeiter unter sich. Nach der Volksschule in Wels Neustadt und der Hauptschule in der Vogelweide hat er „nach ein paar mehr oder weniger erfolgreichen Jahren in der HTL“ mit 17 eine Lehre beim international führenden Intralogistikspezialisten begonnen.
Praktikum gab Ausschlag
„Mir war die HTL zu wenig praxisbezogen“, erklärt Stadlberger. Ein für die Schule benötigtes Berufspraktikum bei TGW war dann ausschlaggebend für den Entschluss, eine Lehre zu machen. „TGW war eine der ersten, die eine Mechatronik-Ausbildung angeboten hat“, erzählt Stadlberger. „Die Lehre war vor 20 Jahren natürlich noch anders, aber für mich war das eine extrem spannende und vielschichtige Zeit.“
In Europa unterwegs
Gleich nach der Grundausbildung darf der ehrgeizige junge Mann an Kundendiensteinsätzen in ganz Europa teilnehmen. „Ich war im VW-Werk in Kassel, bei Migros in der Schweiz, im Background in Flughäfen, wo sonst niemand hinkommt, und in 40 Metern Höhe beim Spar im Hochregal“, gerät Stadlberger noch immer ins Schwärmen. „Natürlich hab ich auch Nachtschichten gehabt und es gab stressige Phasen, aber wir waren halt in der echten Welt.“ Stadlberger wird Teil eines Teams, das Anlagen verkabelt und hat das Talent, Schaltschränke bauen zu können, ohne sie groß planen zu müssen. Im Zuge des Wachstums von TGW kommt Stadlberger in die Produktion, wird Teil einer strategischen Initiative, die Mitarbeitern das Verkabeln näherbringt.
„Ich kann das“
Weil der Thalheimer davon überzeugt ist, dass er und somit TGW Schaltschränke bauen können, bekommt er den Auftrag, sich zu überlegen, wie TGW tatsächlich selbst Schaltschränke bauen kann, soll berechnen, wie viel Platz und Mitarbeiter er für eine Abteilungsgründung braucht. „Ich habe als relativ junger Mensch von der Pike auf gelernt, wie man ein Team aufbaut und hab 2011 wirklich die Teamleitung übernommen“, erzählt Stadlberger. 2013 wird der Mechatroniker Abteilungsleiter der Lagertechnik. „Als Manager hat man da wirklich viel Verantwortung, für die Lehrlinge, für die Mitarbeiter und ihre Familien.“ 2018 macht Stadlberger den nächsten Schritt auf der Karriereleiter: Er kehrt zurück zum Schaltschrankbau und übernimmt seine jetzige Position als Leiter der Vormontage und ist verantwortlich für alle Regalbediengeräte, Shuttlesysteme und Schaltschränke.
Herzblut ist wichtig
„Man kommt immer nur so weit, wie einen der Chef lässt“, weiß Stadlberger, dem viel zugetraut wurde, aus eigener Erfahrung. „Wer sich engagiert, hat bei TGW alle Möglichkeiten“, betont der 36-jährige in Führungsposition, der nie studiert hat. „Auch wenn ich die Matura nachgemacht habe, hat mich nie jemand danach gefragt. Wenn wer geschickt und mit Herzblut dabei ist, ist das viel wert“, so Stadlberger, der darauf hinweist, dass TGW immer Lehrlinge sucht.
TGW bietet coole Benefits
„Wir suchen motivierte Elektriker und Mechatroniker. Wir könnten viel schneller wachsen, wenn wir mehr Lehrlinge hätten“, so Stadlberger und betont: „Man soll nicht glauben, man hätte es nicht selbst in der Hand! Man steht nie an! Meine Kollegen waren auch alle Lehrlinge bei TGW!“ Genauso wie derzeit 177 junge Leute, die bei TGW ins Arbeitsleben gestartet sind. „Mit vielen coolen Benefits übrigens!“, wirbt Stadlberger für eine Lehre bei einem der international führenden Intralogistikspezialisten.


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