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LAMBACH/LINZ. Aufzeigen wie die Land- und Forstwirtschaft wirklich ist, dabei mit Vorurteilen aufräumen und das in einer Form die die Jugendlichen anspricht, das will man mit einer neuen Kurzfilmreihe bewirken. Die fachlichen Inputs kommen dabei vom Agrarbildungszentrum Lambach.

Vier Jugendliche sind die Hauptakteure der Filme. (Foto: Land OÖ/Grilnberger)
  1 / 2   Vier Jugendliche sind die Hauptakteure der Filme. (Foto: Land OÖ/Grilnberger)

Das Agrarressort des Landes mit Landesrätin Michaela Langer-Weninger und das Agrarbildungszentrum Lambach haben die Kurzfilmreihe iniitiert – „Landwirtschaft leicht erklärt – Schülerinnen und Schüler fragen nach“ nennt sich diese. Dabei steht die Jugend im Fokus.

Gerade über die Land- und Forstwirtschaft kursieren viele falsche Mythen und Vorurteile. Dabei ist die digitale Welt oftmals der Schauplatz, an dem diese Falschmeldungen herumkursieren und auch rasant verbreitet werden. Somit ist die digitale Welt auch der perfekte Platz, um mit diesen Missverständnissen aufzuräumen.

Bei der neuen Kurzfilmreihe kommen vier Schüler aus der Stadt und vom Land über die „echte“ Landwirtschaft ins Gespräch. Das Projekt will die Jugendlichen aus nicht landwirtschaftlichem Umfeld direkt in ihrer Lebenswelt abholen, indem es auf die meist gestellten Fragen und Vorurteilen Antworten liefert.

Tierhaltung, Forstwirtschaft, Hauswirtschaft,...

Die Themen der insgesamt elf Filme reichen von Tierhaltung, über Forstwirtschaft, Gütesiegel- und Herkunftskennzeichnung bis hin zu den breiten Ausbildungsmöglichketen in der Landwirtschaft. Dabei sind die Themen bewusst kritisch, die Erklärungen leicht verständlich und das Miteinander herzlich. Die Botschaft steht dabei immer im Vordergrund: „Landwirtschaft geht uns alle an!“

Den fachlichen Input zur Kurzfilmreihe durfte das Kollegium des Agrarbildungszentrums (Abz) Lambach liefern. „Die Kuh ist nicht lila und Schweine können nicht sprechen. Und wer kann das besser erklären als unsere Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule? Die Videos sollen nun in den Kreisen der Jugendlichen, in den sozialen Netzwerken, verbreitet werden und ein reales Bild unserer heimischen Land- und Forstwirtschaft zeichnen“, beschreibt der Direktor des Abz Karl Kronberger das Filmprojekt.

Abrufen kann man die elf Videos unter bit.ly/Agrarbildungsfilme

Rundum-Paket für mehr Wissen zur Landwirtschaft

In Kooperation mit der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik entsteht ein didaktisch aufbereiteter Bildungskoffer für Mittelschulen und Gymnasien. Arbeitsblätter zu den Themen unterstützen die Pädagoginnen und Pädagogen bei der Themengestaltung im Unterricht.

„Die Kurzvideos haben das Ziel, mit gesellschaftlichen Vorurteilen aufzuräumen. Landwirtschaft soll so gezeigt werden, wie sie wirklich ist, und sie soll denen gezeigt werden, die die Kaufentscheidungen der Zukunft treffen: den Jugendlichen unseres Landes“, unterstreicht Landesrätin Michaela Langer-Weninger.


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