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WELS. Die 15 Mitarbeiter der AK-Bezirksstelle hatten 2024 viel zu tun. 11.969 holten sich die Mitglieder Rat bei den Experten. Doch AK-Präsident Andreas Stangl blickt auch nach vorne. Denn die Bezirksstelle bekommt eine neue Heimat.

AK-Präsident Andreas Stangl und AK-Bezirksstellenleiterin Karin Brandmayer (Foto: AK OÖ / Wolfgang Spitzbart .)

Zwei Standorte standen zur Wahl. Der Grundsatzbeschluss im Präsidium fiel einstimmig pro dem Projekt an der Saunakreuzung. „Für unsere Bedürfnisse ist dieser Standort an der Saunakreuzung allerdings besser geeignet“, meint Stangl. Das 1953 errichtete Gebäude an der Roseggerstraße ist am Ende des Lebenszyklus angekommen. Ein Neubau stand lange im Raum. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. 2026 wird hoffentlich der Baubeginn sein.

11,87 Millionen Euro erkämpft

Es herrschte Hochbetrieb. In Summe hat die AK Wels im Vorjahr an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen sowie an Forderungen nach Insolvenzen für ihre Mitglieder Zahlungen von insgesamt 11.870.197 Euro erreicht. „Es geht uns nicht um einen Rekord, sondern darum die gesetzlichen Ansprüche durchzusetzen“, erklärt Stangl. . Im Jahr 2024 wandten sich Rat- und Hilfesuchende 11.696 Mal an die Arbeiterkammer: in 7.609 Fällen telefonisch, in 3.239 Fällen persönlich (inklusive 83 Bildungsberatungen) und in 848 Fällen per E-Mail. Die interimistische Leiterin der Bezirksstelle, Karin Brandmayer: „Oft genügt eine Intervention, aber wir mussten auch 87 Mal vor Gericht ziehen“.

Von den insgesamt 311 Arbeitsrechtsfällen stammen 79,42 Prozent aus Betrieben ohne Betriebsrat. Hauptsächliche Gründe waren vorenthaltenes Entgelt (121), Differenzen bei der Endabrechnung von beendeten Arbeitsverhältnissen (42) sowie offenes Entgelt bei laufenden Dienstverhältnissen (40). Bei den Sozialrechtsangelegenheiten stehen die Themen Pensionen und Pflegegeld im Vordergrund. Zusätzlich wurden 2024 in den Bezirken Wels-Stadt und Wels-Land für Arbeitnehmer aus insolventen Betrieben im Bezirk 4.304.729 Euro durchgesetzt.


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