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Selbstbestimmtes, chancengleiches und sicheres Leben für Frauen

Gerald Nowak, 06.03.2025 14:00

WELS/WIEN. In einer Pressekonferenz stellte Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SP) den Fahrplan für die kommenden fünf Jahre vor. Der ist durchaus ambitioniert.

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (SP) (Foto: BKA/Andy Wenzel)
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (SP) (Foto: BKA/Andy Wenzel)

Die Region Wels stellt wieder einen Minister. Seit November 2017 sitzt die gebürtige Pichlerin im Nationalrat. 2021 übernahm Holzleitner den SP-Bundesfrauen-Vorsitz. Jetzt stellte die nunmehrige Frauenministerin ihren Fahrplan für die künftige Legislaturperiode vor. Man wolle Frauen ein „selbstbestimmtes, chancengleiches und sicheres“ Leben ermöglichen. Holzleitner hob hierbei etwa den Gewaltschutz hervor – geplant sind etwa Fußfesseln für Hochrisikogewalttäter und ein „Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt“ an Frauen. Kommen soll außerdem ein „Dick-Pic-Paragraf“, der die ungewollte Zusendung von Penisbildern unter Strafe stellt. Beim Thema Gewaltschutz sollen die Lebensrealitäten aller Frauen berücksichtigt werden – insbesondere auch von älteren Frauen und jenen mit Behinderung.

Der zweite Schwerpunkt betreffe finanzielle Unabhängigkeit und gleiche Chancen von Frauen in der Arbeitswelt: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist kein frommer Wunsch, sondern wirklich eine Frage von Gerechtigkeit“, sagte Holzleitner.


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