Selbstbestimmtes, chancengleiches und sicheres Leben für Frauen
WELS/WIEN. In einer Pressekonferenz stellte Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SP) den Fahrplan für die kommenden fünf Jahre vor. Der ist durchaus ambitioniert.

Die Region Wels stellt wieder einen Minister. Seit November 2017 sitzt die gebürtige Pichlerin im Nationalrat. 2021 übernahm Holzleitner den SP-Bundesfrauen-Vorsitz. Jetzt stellte die nunmehrige Frauenministerin ihren Fahrplan für die künftige Legislaturperiode vor. Man wolle Frauen ein „selbstbestimmtes, chancengleiches und sicheres“ Leben ermöglichen. Holzleitner hob hierbei etwa den Gewaltschutz hervor – geplant sind etwa Fußfesseln für Hochrisikogewalttäter und ein „Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt“ an Frauen. Kommen soll außerdem ein „Dick-Pic-Paragraf“, der die ungewollte Zusendung von Penisbildern unter Strafe stellt. Beim Thema Gewaltschutz sollen die Lebensrealitäten aller Frauen berücksichtigt werden – insbesondere auch von älteren Frauen und jenen mit Behinderung.
Der zweite Schwerpunkt betreffe finanzielle Unabhängigkeit und gleiche Chancen von Frauen in der Arbeitswelt: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist kein frommer Wunsch, sondern wirklich eine Frage von Gerechtigkeit“, sagte Holzleitner.


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