Straßenverkehr in Wels: „Es reicht nicht mehr, Konzepte anzukündigen“
WELS. WKO-Obmann Franz Edlbauer freut sich über die anstehende Eröffnung der neuen Messehalle bei der Energiesparmesse. Weniger erfreut ist er aber über das Mobilitätskozept. „Es reicht nicht mehr, Konzepte anzukündigen. Den vielen Versprechen müssen endlich Taten folgen“.

„Eine hochmoderne Messehalle bringt wenig, wenn Besucher im Stau stecken bleiben oder frustriert anreisen. Das gefährdet langfristig den Messebetrieb und den Ruf von Wels“, ist Franz Edlbauer (Obmann WKO Wels-Stadt) überzeugt. Bei der Moto-Austria ist aber genau das passiert. Stillstand in der Messestand war an der Tagesordnung. Parkplätze waren voll, Tiefgaragen weniger. Es herrschte teilweise Chaos.
Intelligente Modelle
Aus Sicht der Wirtschaftskammer Wels braucht es daher rasch intelligente Mobilitätsmodelle, um den Messebetrieb auch bei Großveranstaltungen reibungslos sicherzustellen. Die Verantwortlichen zum Thema Verkehr sind in diesem Bereich seit Jahren säumig. Trotz zahlreicher Ankündigungen kommt der laufende Prozess rund um das Mobilitätskonzept kaum voran. Vor einem Jahr gab es erste Details. Dann gab es nur Ankündigungen. Die Fakten liegen am Tisch, jetzt geht es um die Umsetzung“, fordert Edlbauer mehr Tempo.
Öffnung der Eisenhowerstraße
Die Öffnung der Eisenhowerstraße oder die Entlastung in Wels-Nord im Bereich der Oberfeldstraße sind nur zwei von vielen notwendigen Anpassungen im Welser Verkehrsgeschehen.
Ein weiteres zentrales Element für die Wirtschaft ist die Einführung eines intelligenten Parkleitsystems – und zwar nicht nur an einzelnen stark frequentierten Messetagen, sondern dauerhaft.
„Ein modernes Parkleitsystem ist kein Luxus, sondern ein Muss für einen attraktiven Messestandort“, stellt Edlbauer klar. Dazu braucht es Shuttle-Dienste bei den Veranstaltungen.


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