WELS. Nach der langen Zeit des Abrisses, in der eher Schutt und Staub dominierten, sind schön langsam Konturen zu erkennen. Bei der Welser Bucht wird emsig gearbeitet, der Seerosenteich ist schon in seiner Größe und Tiefe zu sehen. Die Arbeiten am Volksgarten sind voll im Gange.

Rund 30 Millionen Euro kostet das Jahrhundertprojekt. Darin inkludiert sind auch die Arbeiten für die Landesgartenschau 2027. Der Fokus liegt derzeit auf dem Volksgarten. Die Hauptwege Volksgarten- und Tiergartenallee sind zu sehen. Die begrünten Terrassen/Hügel im Park werden angelegt, das Aufbringen von Humus, Setzen von Pflanzen und Stauden und von Leistensteinen steht bevor.
1.400 Quadratmeter Wasseroberfläche
Der Seerosenteich ist bereits ausgehoben. Mit rund 1.400 Quadratmetern Wasseroberfläche und einem 72 Meter langen Steg wird er Ruheplatz sein. Die etwa 4.800 Sumpf- und Wasserpflanzen, fast 800 Stück Gräser, rund 3.000 Stauden und nicht ganz 7.700 Zwiebeln wurden mit besonderer Berücksichtigung des abwechselnd trockenen und überfluteten Standortes ausgewählt. Zwei kiesbedeckte Versickerungsmulden nehmen überschüssiges Wasser auf und versickern es im Untergrund.
„Juni oder Juli“
Die Welser Bucht nimmt Formen an. Die 127 Betonfertigteile werden eingehoben und verankert. „Im Sommer wird die Traunbucht bereits benutzbar sein“, verspricht FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Die Ebenen für die Sitzstufen sind im Entstehen und Veranstaltungen geplant. Deswegen kommt ein zusätzliches WC-Häuschen – gesamt sind es drei im Volksgarten. „Geöffnet werden Teilbereiche des neuen Volksgartens im Juni oder Juli“, sagt FP-Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger. Parallel wird an der Landesgartenschau gearbeitet.


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