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WELS. Interessierte Bäuerinnen und Bauern nutzten bei der Veranstaltung „Kammerführung im Dialog“ die Gelegenheit zum aktiven Austausch mit der Führung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Bezirksbauernkammerobmann Leopold Keferböck begrüßte dazu die Teilnehmenden herzlich in der Bezirksbauernkammer Eferding Grieskirchen Wels.

Thomas Jungreuthmayer (Dienststellenleiter der BBK Eferding Grieskirchen Wels), LK-Präsident Franz Waldenberger, Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck, Lisi und Johannes Rührlinger, BBK-Obmann Leopold Keferböck und Kammerdirektor Karl Dietachmair standen den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. (Foto: LK OÖ)

Besondere Gäste waren an diesem Abend Elisabeth und Johannes Rührlinger aus Sattledt die ihren landwirtschaftlichen Betrieb vorstellten. Die erst kürzlich abgeschlossene Investition in einen neuen Zuchtsauenstall weckte bei den Teilnehmern großes Interesse an der Frage, was das junge Ehepaar dazu motivierte, ein derart umfangreiches Projekt im Schweinebereich umzusetzen.

Durch das weitere Programm führte Thomas Jungreuthmayer, Dienststellenleiter der Bezirksbauernkammern Eferding, Grieskirchen und Wels. Landwirtschaftskammerpräsident  Franz Waldenberger und Kammerdirektor Karl Dietachmair stellten sich den Fragen der  Landwirte.

Herkunftskennzeichnung gefordert

Dabei ging es auch um den durch internationale Handelsabkommen steigenden Druck auf die Landwirtschaft. Eine durchgängige Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel ist daher eine klare Forderung, um für Konsumenten die regionale Produktion transparent und nachvollziehbar zu machen. Auch der Abbau bürokratischer Hürden in der Betriebsführung ist seit Jahren ein wesentliches Anliegen der Landwirtschaftskammer.

Kammerdirektor Dietachmair analysierte die Debatte rund um Lebensmittelpreise sowie die beschlossene Mehrwertsteuersenkung auf bestimmte Grundnahrungsmittel. Er erläuterte die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die landwirtschaftlichen Betriebe.

Internationales Jahr der Bäuerinnen 

Zum Abschluss betonte die Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates Margit Ziegelbäck, die zentrale Bedeutung der Arbeit der Bäuerinnen. Sie hob die notwendige Wertschätzung für deren Leistungen hervor – besonders 2026, im „Internationalen Jahr der Bäuerinnen“.


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