Asfinag investiert vier Millionen Euro in neuen Lärmschutz für Wimpassing
WELS. Von Mitte April bis Ende September 2026 verbessert die Asfinag den Lärmschutz für die Anrainer der A 8 Innkreisautobahn zwischen der Anschlussstelle Wirtschaftspark (vormals Wimpassing) und dem Knoten Wels (A 8/A 25) maßgeblich. Die Bau-Investition beträgt rund vier Millionen Euro, wobei sich die Stadt Wels mit elf Prozent an den Gesamtkosten beteiligt. Ab Montag, 13. April stehen auf der Hauptfahrbahn immer zwei Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung, teilweise verschwenkt und verengt.

Auf einer Länge von rund zwei Kilometern werden entlang der Richtungsfahrbahn Linz/Knoten Wels Lärmschutzwände mit einer Höhe von bis zu fünf Metern errichtet. Damit wächst deren Fläche gegenüber den bestehenden Wänden um rund 5.000 auf künftig 9.200 Quadratmeter. Der gesamte aktuelle Bestand wird ebenso wie Leitschienen und Beschilderung auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Ausgeführt in Holzbeton, setzt die Asfinag mit der architektonischen Gestaltung in Form eines „Wellenmotivs“ auf eine durchgängige Erscheinungsweise der Wände entlang der gesamten A 8 Innkreisautobahn und A 25 Welser Autobahn.
Tempo 80
Das Baufeld an der Richtungsfahrbahn Linz wird durch eine Leitwand abgesichert. Aus Sicherheitsgründen gilt im betroffenen Abschnitt ein Tempolimit von 80 km/h. Auf der Rampe von der A 8 auf die A 25 in Richtung Linz steht während der Bauzeit nur eine Fahrspur zur Verfügung.
„Gemeinsam an einem Strang ziehen“
„Die Asfinag bekennt sich zum umfassenden Schutz der Anrainer der Autobahnen nach österreichweit einheitlich geltenden Standards. Wir freuen uns, dass wir in immer konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt Wels ein Finanzierungsabkommen erzielen konnten und somit beim Projekt an einem gemeinsamen Strang ziehen“, sagt Andreas Fromm, Geschäftsführer der Asfinga Bau Management GmbH.
Stadt beteiligt sich
Bürgermeister Andreas Rabl ergänzt: „Wels und Asfinag arbeiten traditionell sehr gut zusammen. Ende 2022 haben wir uns beim Lärmschutzgipfel auf mehrere Schutzmaßnahmen entlang der A 8 Innkreis Autobahn und der A 25 Welser Autobahn geeinigt. Es freut mich, dass es nun – wie damals vereinbart – mit der Westspange losgeht. Die Stadt Wels beteiligt sich an den Investitionskosten mit elf Prozent oder rund 0,55 Millionen Euro und leistet damit einen Beitrag für mehr Lebensqualität der und Anrainer.“
„Bitte um Verständnis“
Mobilitätsstadtrat Stefan Ganzert sagt dazu: „Erst kürzlich durfte ich den Medien den alljährlichen Überblick über die Baustellen auf den Welser Verkehrswegen präsentieren. Mit der Lärmschutz-Verbesserung auf der A 8 Innkreis Autobahn – vulgo Westspange – kommt nun eine weitere wichtige Baumaßnahme dazu. Auch in diesem Fall wird es zeitweise gewisse Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden geben. Dafür bitte ich mit dem treffenden Asfinag-Slogan ‚Baustellen vergehen, Fortschritt bleibt!‘ um Verständnis!“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden