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WERNSTEIN AM INN. Seit vielen Jahrzehnten ist es ein wunderschöner Brauch in Wernstein am Inn, dass am 6. Jänner mit vielen Sternsingergruppen (heuer elf) von Haus zu Haus gezogen wird, um für einen guten Zweck zu sammeln. Die jüngsten Königinnen waren heuer fünf bzw. sechs Jahre alt und die älteste 73.

Fünf- und sechsjährige Sternsinger Foto: privat
  1 / 2   Fünf- und sechsjährige Sternsinger Foto: privat

Am Dreikönigstag wird miteinander im Pfarrhof gefrühstückt, anschließend gemeinsam die Heilige Messe gefeiert und nach dem Segen strömen die Könige mit ihren Sternen in alle Wernsteiner Himmelsrichtungen aus. Die Aufnahme in der Wernsteiner Bevölkerung ist vorbildlich. Meistens dürfen die Gruppen in den Häusern beim Kripperl oder Christbaum ihre Lieder und Gedichte vortragen. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich. „Ein großes Dankeschön gilt allen Kindern und Erwachsenen, die einen ganzen Tag schenken, sowie allen Helfern im Hintergrund – ohne diese würde das Fest nicht gelingen“, mit dem Wunsch und der Bitte, dass es so bleiben möge, bedanken sich die Organisatoren.


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