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Endgültiges Aus für den Powerman Austria im Ennstal

Robert Hofer, 12.12.2018 06:22

WEYER. 2018 hatte Österreichs größter Duathlon sein Comeback gefeiert. Jetzt musste die SIG Harreither das Aus der Veranstaltung verkünden.

Sandrina Illes und Sören Bystrup gewannen den 21. Powerman. Foto: Plohe
Sandrina Illes und Sören Bystrup gewannen den 21. Powerman. Foto: Plohe

„Nach 21 erfolgreichen Veranstaltungen ist es leider nicht möglich, den einzigen österreichischen Bewerb der Weltserie weiter durchzuführen“ gibt Rosina Bürscher, Obfrau der SIG Harreither, bekannt. Heuer hatte der Powerman nach einem Jahr Pause noch einmal stattgefunden.

Tragischer Todesfall

Überschattet wurde das Großereignis vom Tod des US-Amerikaners Alistair Eeckman. Der 23-Jährige prallte einen Tag nach dem Bewerb – bei dem er Platz sechs belegte – bei einer Trainingsfahrt gegen einen Linienbus und erlag seinen schweren Verletzungen. Das Aus für den Duathlon im Ennstal hat aber finanzielle Gründe.

Knackpunkt Grundfinanzierung

„Mehr als zwei Jahrzehnte haben wir den Powerman voller Herzblut und Leidenschaft organisiert und abgehalten. 2019 müssen wir uns aber der wirtschaftlichen Realität stellen“, betont Bürscher. Um die Veranstaltung auf dem gewohnt hohen Niveau durchführen zu können, hatten sich die Veranstalter das Ziel gesetzt, bis Mitte Oktober 2018 eine Grundfinanzierung des Duathlons aufzustellen. Dieses Ziel wurde nicht erreicht und zwingt nun die Veranstalter dazu, den Bewerb für 2019 abzusagen. Nach dieser Absage wird sich der Verein neu aufstellen und sich auf die ursprünglichen Vereinsaufgaben konzentrieren.

Impuls für das Ennstal

Damit entfällt in Zukunft die größte Sportveranstaltung im oberösterreichischen Ennstal. Für den Powerman und damit für die Region arbeiteten 500 Menschen mit großer Begeisterung ehrenamtlich und übernahmen Verantwortung und Risiko. Dem Team der Sport-Interessen-Gemeinschaft Harreither ist die Absage alles andere als leicht gefallen. War doch der Powerman Austria ein wichtiger Impuls für die Region, sowohl in wirtschaftlicher als auch in medialer Hinsicht. Immerhin konnten im Rahmen des Duathlons knapp 18.000 Teilnehmer aus 45 unterschiedlichen Nationen das Ennstal kennenlernen.

Dank an Unterstützer

Eines möchten die Powermangründer Hugo Mayer, Günther Hönickl und Hans Stockenreitner aber nicht unerwähnt lassen: „Ein großes Dankeschön sagen wir den mehr als 20 Vereinen mit den vielen Helfern, den Gemeinden sowie den Sponsoren. Ohne deren Engagement wäre die Erfolgsgeschichte Powerman nicht möglich gewesen.“


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