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WIESELBURG. Mit rund 150.000 Besuchern, die sich während des Volksfestes und der „INTER AGRAR“ am Messegelände in Wieselburg tummelten, lagen die Besucherzahlen im Durchschnitt der letzten Jahre.

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Trotz der zufriedenstellenden Besucherzahlen drückte die aktuell angespannte Situation in der Landwirtschaft drückte jedoch merklich auf die Kauflust der Besucher“, heißt es seitens der Messe Wieselburg. Ein Schwerpunkt lag im heurigen Jahr auf dem Bereich der „Schweinezucht“ mit der Schweinepräsentation, Schaf- und Ziegenzucht mit Schafschervorführungen. Zusammen mit „Smart Farming“ – einem neuen Messeschwerpunkt in diesem Jahr – sorgten diese Themen für fachliche Information und ein abwechslungsreiches Programm. Auch die Fachvorträge des Messeschwerpunktes „Jagd und Fischerei“ waren größtenteils gut frequentiert, und wurden von den Besuchern gelobt.

Neben den Ausstellung, Vorträgen und Workshops gingen auch unterschiedliche Bewerbe über die Bühne. Unter anderem standen hierbei der fünfte österreichische Holzschnitzerevent, der Landesentscheid Forst der Landjugend NÖ oder auch die NÖ Vorausscheidung des Geotrac Supercup – dem Europacup der besten Traktorfahrer – über die Bühne.

Ebenso fand die zweite Auflage des Wieselburger Traktorveteranentreffens Anklang, wobei rund 80 Traktoren sorgten am für nostalgisches Flair sorgten. Der Bauerntag des NÖ Bauernbundes fand ebenfalls am Messesamstag - angeführt von Bundesministier Andrä Rupprechter (ÖVP) und Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) – statt. Dabei konnten rund 1.800 Gäste begrüßt werden.Ein

Ausgelassene Stimmung am Volksfest

Am Vorabend der Wieselburger Messe „INTER AGRAR“ begann das Volksfest mit dem traditionellen Bieranstich. Unter den vielen Volksfestbesuchern befanden sich auch zahlreiche Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Noch vor dem traditionellen Eröffnungsakt übergab Moderator Karl Kirchweger, der heuer nach 46 Jahre den Bieranstich zum letzten Mal moderierte, seine Funktion an “Franky“ Franz Kramml weiter. 

Ein weiterer Programmhöhepunkt des Volksfestes war neben dem Bieranstich auch das Konzert von Andreas Gabalier. Dieser brachte die Stimmung im Festzelt, in welchem sich etwa 3.500 Besucher befanden, zum beben.

Das Volksfest sowie der Vergnügungspark waren – bis auf Ausnahme des verregneten Messesamtages – sehr gut besucht.

Eröffnung der Wieselburger Messe

Im Rahmen der Eröffnungsfeier der  Wieselburger Messe begrüßte Messe-Präsident Uwe Scheutz  neben  Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP), die Landesräte Stephan Pernkopf (ÖVP), Tillmann Fuchs, den Dritten Präsidenten des Landtages Franz Gartner (SPÖ), Bürgermeister Günther Leichtfried (SPÖ) und Otto Auer, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. Im Rahmen der Eröffnung wurden das „Kasermandl in Gold 2016“ und der „Zdimal Preis“ für den besten Forstwart vergeben. Alle Informationen zu den Gewinnern unter www.messewieselburg.at.

Der Landeshauptmann hob die stabile Wirtschaftsentwicklung in Niederösterreich hervor und betonte, dass ein wesentlicher Faktor stabile politische Verhältnisse über Parteigrenzen hinweg seien.

„Wir sind das Bundesland mit der höchsten Kaufkraft, es ist uns erstmals gelungen, über 600.000 unselbstständig Beschäftigte zu erreichen, wir haben eine Wirtschaftskraft von rund 50 Milliarden Euro und wir sind sehr intensiv im Export unterwegs“, so Pröll, der betonte, dass Niederösterreich kürzlich aufgrund seiner Wirtschaftsphilosophie als „Europäische Unternehmerregion“ ausgezeichnet worden sei. Niederösterreich habe im Vorjahr 6,8 Millionen Nächtigungen verzeichnet, man strebe einen Wert von 7 beziehungsweise 7,2 Millionen an und dabei sei das neue Hotel in Wieselburg ein wesentlicher Faktor, so Pröll.

Abschließend sprach der Landeshauptmann zwei Komplimente an den Messestandort und an die Messebetreiber aus: „für die Tradition, die hier hochgehalten wird“ und dafür, dass die Wieselburger Messe nicht nur eine regionale Messe sei, sondern mittlerweile auch an Internationalität gewonnen habe. Agar-Landesrat Pernkopf schloss sich in seiner Rede den Worten von Landeshauptmann Pröll an. 

Bürgermeister Leichtfried bezog sich in seiner Rede auf das vierzigjährige Stadterhebungsjubiläum von Wieselburg im Mai. Ein wichtiger Punkt für die Zukunft der Stadt sei die Umfahrung, um die Lebensqualität zu heben. Eine Umfahrung bedeute Chance, aber auch Risiko, berichtete Leichtfried, dass man daher einen Masterplan für das Zentrum entwickle und man bereits mit verschiedensten Überlegungen in der Erstphase sei. Ein weiterer wichtiger Punkt sei es, „als Gemeinde in die Bildung zu investieren“, betonte der Bürgermeister, dass die Fachhochschule Wieselburg ein „Juwel“ sei. „Wir sehen uns als pulsierender zukunftsträchtiger Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität“, so Leichtfried.


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