JobSafari: Erste Orientierung im Dschungel der Ausbildungsangebote
WIESELBURG. Im Zuge der im Herbst stattfindenden „Schule & Beruf“ wird unter dem Titel „JobSafari“ Berufsorientierung für Schüler der vierten Klassen Volksschule angeboten. In einem Pressegespräch informierten Messedirektor Werner Roher, Christine Dünwald und Stefan Hackl von der LEADER Region Eisenstraße, Rosemarie Pichler und Simone Trost von der Zukunftsakademie Mostviertel, sowie Roland Hofbauer (Wirtschaftskammer NÖ) und David Schlöfbeck (Arbeiterkammer NÖ) über das von der EU und dem Land Niederösterreich geförderte Projekt.

Bei der 6. Ausgabe der „Schule&Beruf“, die vom 4. bis zum 6. Oktober am Messegelände Wieselburg über die Bühne geht, wird zum ersten Mal die „JobSafari“ angeboten. Dabei werden in sechs sogenannten Clustern jeweils vier Stationen angeboten. Hierbei können sich die Kinder aktiv, in spielerischer Art und Weise, in sechs unterschiedlichen Themenbereichen - vom Arbeiten mit Holz und Metall bishin zu den Themen EDV und IT - spielerisch auseinandersetzen. Die angemeldeten Gruppen erhalten eine Führung durch diese Bereiche. Somit erhalten die Schüler in spielerischer, spannender und abwechslungsreicher Form bereits früh einen Einblick in die Berufswelt.
Dazu werden insgesamt 24 Stationen von der Messe Wieselburg in zusammenarbeit mit Projektpartnern entwickelt und pädagogisch begleitet. Bei der aktiven Betreuung werden auch Lehrlinge eingebunden.
Erste Erfahrungen im handwerklichen Bereich
Im Zuge der „JobSafari“ erfahren die Schüler der vierten Klasse Volksschule auch erste Erfahrungen im handwerklichen Bereich und lernen unterschiedliche Berufsgruppen früh kennen. Ein Hauptziel der „JobSafari“ ist, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und soll das Interesse wecken, sowie die eigenen Kompetenzen zu entdecken oder auch diese zu stärken.
Fachkräftemangel entgegenwirken
„Der Fachkräftemangel ist ein Thema, dass uns schon lange begleitet. Mit diesem Projekt, unter der Leitung seitens der Messe von Nadine Pammer, soll ohne Wettbewerb dagegen vorgegangen werden“, so Christine Dünwald. „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 die Anzahl der Lehrlinge in der Region, die rund 1200 beträgt, zu halten. Initiativen wie die „JobSafari“, deren Name auch zutrifft, da man sich durch einen Dschungel von Angeboten arbeiten muss, oder des „Karriereclubbings“, welches sich an Schüler der Mittelschule richtet, halte ich für wichtig. Wir freuen uns auf die Premiere „JobSafari“ und auch bereits jetzt auf die Fortsetzung im Jahr 2019, da das Projekt zwei Jahre durch das Land Niederösterreich und die EU gefördert wird“, betont Stefan Hackl. Werner Roher merkt dazu an, dass die „JobSafari“ auch darüber hinaus ihre Fortsetzung findet.
Die Umsetzung geschieht in Zusammenarbeit mit der Eisenstraße Niederösterreich, der Zukunftsakademie Mostviertel, der ARGE „Mein Lehrbetrieb“, der Arbeiterkammer Niederösterreich, der Wirtschaftskammer Niederösterreich sowie einzelnen Betrieben und Organisationen. Um einen nachhaltigen Eindruck bei den Kindern zu hinterlassen, werden viele der Stationen so gestaltet, dass das hergestellte Endprodukt im Anschluss mit nach Hause genommen werden kann. Die „Schule&Beruf“ ist am Freitagnachmittag und Samstag auch für interessierte Volksschulkinder und ihre Eltern geöffnet.
Nach der “Schule&Beruf“
Seitens der Zukunftsakademie Mostviertel gibt es ein Konzept für die weitere Betreuung in den Schulen - im Jahr nach der Messe. „Kinder sollen so früh wie möglich auf das Thema Berufsorientierung aufmerksam gemacht werden“, so Rosemarie Pichler von der Zukunftsakademie Mostviertel.


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