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Online Redaktion, 20.05.2019 15:43

In Retz (Bezirk Hollabrunn) fiel der Startschuss zum Ausbildungslehrgang Kommunaler Energie- und Umweltmanager 2019. Beim ersten von vier Modulen stand die Förderung der Naturvielfalt in Gemeinden auf der Agenda. Energiebeauftragter Thomas Lichtenschopf aus Wieselburg war auch dabei.

Bild v.l.n.r.: Franz Maier (eNu), Energiebeauftragter Thomas Lichtenschopf (Wieselburg) und Regina Engelbrecht (eNu). (Foto: eNu/Franziska Simmer)

WIESELBURG/RETZ. “Eine intakte Natur ist die Grundlage unseres Lebens und Wirtschaftens. Eine Vielzahl von Ökosystemleistungen wird als selbstverständlich wahrgenommen, ist es aber nicht. Insekten gewährleisten durch die Bestäubung unser vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse, andere Lebewesen sorgen für Bodenfruchtbarkeit und sauberes Wasser“, erklärt Franz Maier, Leiter des Bereichs Natur und Ressourcen der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.

Artenreiches Niederösterreich

Niederösterreich steht im Bundesländervergleich an der Spitze in Bezug auf Artenvielfalt und seltene Arten. Jedoch besteht dadurch auch eine höhere Verantwortung, kleinstrukturierte Lebensräume in ihrer Vielfalt zu erhalten. 

Mit der Initiative Naturland Niederösterreich und der zugehörigen Website www.naturland-noe.at findet man eine Plattform, auf der man mit wenigen Klicks Schutzgebiete in der Umgebung finden und die zugehörigen Besonderheiten entdecken kann. Wer sich für den Naturschutz engagieren möchte, findet dort auch zahlreiche Tipps und Handlungsmöglichkeiten, sich im Schutzgebietsnetzwerk NÖ einzubringen.

Lehrgang Kommunaler Energie- und Umweltmanager 2019

„Mit der fundierten Ausbildung erhalten die Gemeindevertreter das notwendige Rüstzeug, in ihrem Wirkungsbereich die Weichen in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu stellen. Eine intakte Natur ist die existentielle Grundlage für eine zukünftige und enkeltaugliche Gemeindeentwicklung“, betont Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.


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