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Der Zusammenschluss der beiden Volkswagen-Partner soll den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen. An dem Namensauftritt der Unternehmen ändert sich nichts.

Gemeinsame Sache: Harald Pruckner, Harald Heiß und Fritz Hinterberger.
Gemeinsame Sache: Harald Pruckner, Harald Heiß und Fritz Hinterberger.

MOSTVIERTEL. „Die Überlegungen hinsichtlich einer Kooperation gab es von unserer Seite aus bereits vor drei Jahren“, erklären die beiden Geschäftsführer von Autohaus Pruckner, Harald Pruckner und Fritz Hinterberger. „Vor einem dreiviertel Jahr haben wir dann die Verhandlungen mit der Familie Senker aufgenommen, aus der in letzter Konsequenz nun ein strategischer Zusammenschluss entstanden ist.“

Die Familie Senker (Ilse und Gertraud Senker) hält mit 1. Juli 100 Prozent Anteile der Brüder Pruckner GmbH. Als Gründe für den Verkauf der Anteile gibt Harald Pruckner die komplexen Zukunftsherausforderungen in der Automobilindustrie sowie die mangelnde Nachfolge an: „Mit dem Zusammenschluss wollen wir nicht nur sämtliche Arbeitsplätze unserer Angestellten sichern, sondern auch für die Zukunft am Automobilmarkt gerüstet sein.“

Automobilität im Wandel

Die zukünftigen Herausforderungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Ob autonomes Fahren, Elektromobilität, Shared Mobility oder vernetzte Fahrzeugkonzepte – die Automobilindustrie befindet sich im Wandel. Um den Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es neben gut ausgebildeten und kontinuierlich geschulten Fachkräften auch entsprechende Investitionen in die Digitalisierung.

„Der Autokauf von heute findet primär im Internet statt“, erläutert Harald Heiß, Geschäftsführer von Autohaus Senker – Österreichs größtem familiengeführten Unternehmen innerhalb der Volkswagen-Gruppe. „Darüber hinaus muss aber auch die persönliche Beratung vor Ort gegeben sein. Zusammen mit dem Autohaus Pruckner als strategischen Partner wollen wir unsere Kunden auch weiterhin mit maßgeschneiderten Mobilitätslösungen begeistern.“

Marken bleiben bestehen

Für bestehende Kunden ändert sich an dem Zusammenschluss nichts. Die beiden Big-Players am Mostviertler Automarkt werden weiterhin unter ihrer Unternehmensmarke „Autohaus Pruckner“ und „Autohaus Senker“ auftreten. An den gesamt sieben Standorten (Pruckner: Wieselburg, Scheibbs; Senker: Melk, Ybbs an der Donau, Amstetten, Haag und Waidhofen an der Ybbs) werden auch künftig die Marken der Volkswagen-Gruppe vertreten sein.

Mit einer Mitarbeiterzahl von 75 (Pruckner) und 290 (Senker) zählen die Unternehmen zu den größten Arbeitgebern der Region.


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