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WIESELBURG. Seit 6. April ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Betreten des ZKW Werksgeländes vorgeschrieben. Da die Schutzmasken aber Mangelware sind, fertigt der Wieselburger Lichtsysteme-Spezialist den Mund-Nasen-Schutz nun kurzerhand selbst. 

Foto: ZKW Group
Foto: ZKW Group

Zehn Mitarbeiterinnen haben kurzfristig umgesattelt und nähen in Heimarbeit Masken für die Belegschaft. ZKW stellt die erforderlichen Materialien wie Baumwollstoff, Gummibänder, Nähfaden, Nähmaschinennadeln und eine Anleitung zur Verfügung. Seit 2. April läuft die Eigenproduktion der Mund-Nasen-Schutzmasken nun schon. Die fertigen Masken werden wieder verpackt und zurück in die Firma gebracht, damit sie an die Belegschaft ausgegeben werden können. „Wir bekämpfen proaktiv den Engpass bei Schutzausrüstung, indem wir sie einfach in Eigenregie produzieren. Damit stellen wir sicher, dass für alle Beschäftigten am Standort ausreichend Schutzmasken vorhanden sind“, erklärt Stefan Hauptmann, Standortleiter der ZKW Lichtsysteme Wieselburg.

Alkohol von der Brauerei

Auch Desinfektionsmittel sind in vielen Betrieben Mangelware. ZKW hat auch für diesen Engpass nach einer Lösung gesucht. Fündig wurde man bei der Brauerei Wieselburg, die überschüssigen Alkohol bei der Herstellung von alkoholfreiem Bier gewinnt. ZKW hat den Transport gewährleistet. So konnte das hochprozentige Nebenprodukt von der Wieselburger Meridian-Apotheke verwendet werden, um dringend benötigtes Desinfektionsmittel zu produzieren. Bis jetzt konnten 180 Liter Desinfektionsflüssigkeit hergestellt werden, um die vorübergehende Lieferknappheit zu überbrücken. „Die Zusammenarbeit mit der Brauerei Wieselburg und der Meridian-Apotheke ist eine wichtige Hilfe für uns. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Krise zu bewältigen“, so Hauptmann.


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