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WILHELMSBURG. Es gibt eine Austropop-Band, die mit der Zahlenkombination 2/2/2/2 beschrieben werden kann – vor zwei Jahren wurde „Kapo2“ von zwei Wilhelmsburgern und zwei St. Pöltnern gegründet.

(v.l.) Robert Jelinek, Georg Wistuba, Christian Gottschall und Erich Pils treten seit zwei Jahren als „Kapo2“ auf. Foto: Günter Frank

„Der Name „Kapo2“ kommt davon, dass wir den Kapodaster am zweiten Bund bei den Gitarren und am Bass anbringen“, erklärt Erich Pils, der Schlagzeuger des Quartetts. Anfangs spielten Georg Wistuba (Gitarre, Gesang), Christian Gottschall (Gitarre), Robert Jelinek (Bass) und Erich Pils Coversongs mit teilweise eigenen Texten. Mittlerweile ist man dazu übergegangen, hauptsächlich selber geschriebenen Austropop mit deutschen oder Dialekt-Texten zu spielen. Komponiert werden die Songs von Wistuba und Jelinek.

Melodien mit Ohrwurmcharakter

Vom Stil her kann Kapo2 nicht eindeutig einer Größe der Austropop-Szene wie Ambros, Danzer, STS oder Fendrich zugeordnet werden. Mit Liedern wie „Heit loss mas krochen“, „Ka Hau kraht noche“ oder „Da Karl“ besingt Kapo2 alltägliche Dinge wie die Arbeit, die Liebe oder Sachen, die einen einfach aufregen wie das Autofahren. Die Lieder sind sentimental, regen zum Nachdenken an, sind selbstkritisch, gesellig oder einfach nur witzig. Die Melodien haben Ohrwurmcharakter und animieren zum Mitklatschen. Wichtig ist vor allem, dass der Spaß stets im Vordergrund steht. Einige Auftritte hatte die Band bereits auf der Rudi (Ochsenburgerhütte). Ihr zu Ehren hat sie sogar einen eigenen Song geschrieben – „D“Rudi“. Wer Kapo2 live erleben will, hat am Freitag, 31. August, in Florians Teichstüberl in Wilhelmsburg die nächste Gelegenheit dazu.


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