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„Turbobier“ ist eine aufstrebende Punkrock-Band aus Wien. Vergangenes Wochenende trat die vierköpfige Formation beim X-Mas Metal Meeting in Wilhering auf. Tips sprach mit Turbobier-Sänger Marco Pogo über Musik und das größte Hobby der Band: das Biertrinken.

  1 / 3   Seit 2014 rockt die vierköpfige Band Turbobier die heimischen Bühnen und verkündet dabei stets die Frohe Botschaft vom „Biaschtln“. Fotos: Turbobier

Tips: Wo habt ihr vier euch kennengelernt?

Pogo: Bei einem Schnellimbiss in Wien-Simmering. Wir sind professionell unserer Bierlaune nachgegangen. Nachdem wir viele Tage und Nächte verbracht haben, kam die Idee, eine Band zu gründen.

Tips: Wie viele Alben habt ihr bereits veröffentlicht?

Pogo: Wir haben heuer unser erstes Album „Irokesentango“ herausgebracht. Ein weiteres ist für nächstes Jahr geplant.

Tips: Macht ihr die Musik hauptberuflich?

Pogo: Ja, es ist aber eher eine Profession. Wir waren in letzter Zeit sehr viel unterwegs. Wie es im echten Leben wäre, wissen wir gar nicht mehr.

Tips: Wo seid ihr unterwegs?

Pogo: Heuer waren wir sehr viel in Deutschland und Österreich auf Tour. 2016 treten wir gemeinsam mit „Terrorgruppe“ (berühmte deutsche Punk-Band) auf, von der wir mächtige Fans sind.

Tips: Ihr habt eine eigene Partei gegründet, nämlich die BPÖ (Bierpartei Österreich). Seht ihr euch als politische Revoluzzer?

Pogo: Ja, denn wir positionieren uns ganz anders als die etablierten Parteien. Unsere Leitsprüche sind: „Mut zur Dichtheit“ und „Dicht in die Zukunft“. Wir glauben, dass nur eine Partei wie die BPÖ den Karren hierzulande noch aus dem Dreck holen kann.

Tips: Seid ihr bei der Wien-Wahl in den Gemeinderat eingezogen?

Pogo: Aufgrund unserer Arbeitsunlust haben wir die Frist für die Wien-Wahl leider versäumt. Wir wollen das Feld aber von hinten aufrollen und bei der nächsten Wahl schon direkt ins Parlament einziehen. Ich sage immer: kommt Zeit, kommt Bier.

Tips: Euer neues Video heißt „I hoss olle Leit“. Hasst ihr auch die Wirte und Bierproduzenten?

Pogo: Wir hassen alle Leute, nur nicht die, die auf einem Turbobier-Konzert waren.

Tips: Ihr seid ja schon viel herumgekommen. Was waren bisher eure besten Auftritte?

Pogo: Ultimativ war der Auftritt beim Novarock-Festival, bei dem wir Opener waren.

Tips: Was sind eure musikalischen Ziele?

Pogo: Wir wollen möglichst viel spielen, um damit möglichst viele Getränke von den Veranstaltern zu bekommen und um in der Freizeit nicht selbst so viel Bier einkaufen zu müssen. Inzwischen produzieren wir auch unser eigenes Bier, um nicht auf dem Trockenen zu sitzen.

Tips: Was ist Bier für euch?

Pogo: Bier ist nicht nur unser Lebensinhalt, sondern grundsätzlich unsere Lebensphilosophie.

Tips: Habt ihr schon überlegt, euch beim Songcontest anzumelden?

Pogo: Es gibt schon die Initiative „I wü Turbobier am Songcontest“. Letztes Jahr haben wir ein phänomenales Udo Jürgens-Cover rausgehauen. Aber sonst tun wir uns nichts an. Wenn man uns einlädt, ist es in Ordnung, wenn nicht, ist es uns auch wurscht.


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