Wilheringer Lehrerinnen auf den Pfaden des historischen Kürnbergs
WILHERING. Die Volksschullehrerinnen aus Wilhering nutzten eine historische Kürnbergwanderung mit Vizebürgermeister Kulturreferent Markus Langthaler zur Weiterbildung für den Heimatkundeunterricht.

Den Kürnberg historisch entdecken: Von Burgen, Sagen, Römern und geheimen Kultplätzen – unter diesem Motto führt Vizebürgermeister Markus Langthaler seit rund zwei Jahren für wissbegierige Bürger historische Kürnbergwanderungen durch.
Auch die Lehrerinnen der drei Wilheringer Volksschulen zeigten großes persönliches Interesse und so wurde im Oktober eine Wanderung organisiert. „Damit wurden gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche erlegt!“, scherzt Markus Langthaler, „neben der persönlichen Neugierde unserer Volksschullehrerinnen können sie zusätzlich unseren kleinen Wilheringern die unmittelbare Heimatgeschichte näher bringen.“
Laut Lehrplan steht nämlich in der dritten Klasse Heimatkunde im Mittelpunkt. Viele Wanderbegeisterte aus dem Zentralraum nutzen den beliebten Wilheringer Hausberg und seinen 10 Quadratkilometer großen Wald für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen und genießen dieses unschätzbare Naherholungsgebiet vor der Haustüre.
Die Geschichte kennenlernen
Historisch kann man einiges dabei entdecken, wenn man mit offenen Augen durch den Wald spaziert. Der Kürnberg ist ein seit Jahrtausenden von Menschen besiedeltes Gebiet. Da er sich über den einstmals sumpfigen Niederungen des Donautales erhob, bot er sich als ideale Siedlungsstätte an. Auf ihm finden sich zahlreiche Wehranlagen, Kultplätze, Gräber und Siedlungen aus verschiedensten kulturgeschichtlichen Epochen.


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