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WILHERING. Das neue Gemeindezentrum wurde am 20. April bei strahlendem Sonnenschein feierlich eingeweiht.

Viele Neugierige kamen, um das neue Haus zu feiern und zu besichtigen. Foto: Tips
  1 / 8   Viele Neugierige kamen, um das neue Haus zu feiern und zu besichtigen. Foto: Tips

„Irgendjemand muss da einen besonderen Draht nach oben haben“, so eröffnete Landesrätin Birgit Gerstorfer − in Anspielung auf das Wetter − ihre Rede bei der Feier in Wilhering.

Und natürlich waren die Herrschaften mit dem besonderen Draht zu Petrus – Abt Reinhold Dessl und Altabt Pater Gottfried Hemmelmair − an diesem Tag ganz besondere Gäste, steht das neue Gebäude doch auf Grund und Boden des Stiftes Wilhering.

1400 Quadratmeter haben sie der Gemeinde auf 99 Jahre verpachtet. 700 Quadratmeter Fläche wurde bebaut, 540 davon fallen auf die ebenerdige Büronutzfläche.

Der Vorplatz wurde als Parkplatz gestaltet, kann jedoch auch, wie man bei der Eröffnungsfeier sah, zur Open Air Veranstaltungsstätte für Feste oder Märkte umfunktioniert werden.

Die geschätzten und bewilligten Baukosten betrugen 2,3 Millionen Euro und wurden mehr als eingehalten. 80 Prozent Förderung gab es dafür vom Land OÖ. Und da sich das Gebäude direkt gegenüber dem Stift befindet, war eine Vorgabe des Architektenwettbewerbes, dass die Sicht auf das Stift nicht beeinträchtigt werden darf. „Wir hatten einen einzigen ebenerdigen Entwurf, und der hat auch gewonnen“, so Bürgermeister Mario Mühlböck, und er dankte dem Architektenehepaar Eva und Peter Gilhofer für das gelungene Projekt.

Auch Landesrätin Christine Haberlander betonte die Vorteile des Gebäudes, das gut erreichbar und barrierefrei sei und eine gute Kommunikationsdrehscheibe für die Bevölkerung darstelle. „Das Gemeindeamt bietet die besten Voraussetzungen für ein gelebtes Miteinander in der Gemeinde.“

Die Segnung des Hauses nahmen Abt Reinhold Dessl und Altabt Pater Gottfried Hemmelmair gemeinsam vor. „Ich denke, es steht auf gutem Boden und ist in guter Umgebung. So kann man in Zukunft den Gang auf das Gemeindezentrum mit einem Gang in die Kirche verbinde“, betonte Abt Dessl mit einem Augenzwinkern.


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