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Begegnungen auf der Alm
WINDISCHGARSTEN. Ortsbäuerin Veronika Vögerl bewirtschaftet mit ihrem Mann Norbert die Bergerbauernreith. Auf der Alm in Windischgarsten findet sie Ruhe in der Natur, tankt Energie und freut sich über viele nette Begegnungen.

Von Kindheit an ist Veronika Vögerl mit der Landwirtschaft und der Natur verbunden. Seit 2005 hat sie sich der Alm verschrieben. Mit ihrem Mann Norbert, Bürgermeister von Windischgarsten, verbringt sie gerne Zeit auf der Bergerbauernreith. Mit Ruhe, Natur und toller Aussicht ist es ein Ort zum Energietanken. Auch ihre drei erwachsenen Kinder sind gerne hier und helfen mit. Der Wurbauerkogel ist eine gute Stunde zu Fuß entfernt und in rund 2,5 Stunden erreicht man den Hengstpaß. Tierische Almbewohner Zehn Stück Weidevieh werden im Sommer auf die Alm getrieben. Fünf Shropshire-Schafe und ein paar Hühner mit Hahn bleiben auch im Winter dort. Zudem gibt es einen Fischteich mit rund 400 Forellen und Bienenstöcke. „Mein Mann hat voriges Jahr zu Imkern begonnen, hauptsächlich wegen der Bestäubung der Obstbäume. Honig ist dabei ein guter Nebeneffekt“, erzählt die 54-Jährige. Seit diesem Jahr hat sie einen kleinen Bauerngarten, „damit ich viele benötigte Lebensmittel selbst habe.“ Das Wohl der Tiere liegt ihr sehr am Herzen. „Für die Zeit, die sie leben, sollen sie bestmöglich versorgt sein und auch für eine möglichst stressfreie Schlachtung setze ich mich ein“, so die Almbäuerin. Ausschank auf der Alm Seit vorigem Jahr gibt es auf der Bergerbauernreith einen Almausschank. Anfang Mai bis Ende Oktober ist samstags und sonntags ab 11 Uhr und wochentags gegen Voranmeldung geöffnet. „Mir gefällt es, die Gäste zu bewirten. Es gibt eine Almjause mit regionalen Schmankerl, frische Forellen, Most, Säfte und Bier. Am Wochenende backe ich Krapfen nach Familienrezept“, verrät Veronika Vögerl. Auf der Alm machte sie schon viele nette Bekanntschaften. „Einige Leute besuchten uns bereits und wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen“, so Vögerl, die seit 2008 Ortsbäuerin in Windischgarsten ist. Da es nur drei aktive Bauern im Ort gibt, werden viele Aktivitäten gemeinsam mit den umliegenden Ortsbauernschaften unternommen. „Die Gemeinschaft und der Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten gefällt mir“, sagt die Almbäuerin, die auch sozial sehr engagiert ist. Zweimal wöchentlich fährt sie für Essen auf Rädern und auch in der Bücherei Windischgarsten hilft sie tatkräftig mit.


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