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WINDISCHGARSTEN. Im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten gaben Experten wertvolle Tipps, um sich vor Einbrechern zu schützen.

  1 / 2   Experte Anton Wachsenegger (Mitte) zeigte in Windischgarsten, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt. Foto: Oberösterreichische Versicherung

Der langjährige Leiter der Kriminalprävention OÖ, Anton Wachsenegger erklärte den Gästen, mit welch einfachen Werkzeugen Einbrecher in ein Haus oder eine Wohnung gelangen. Oft reicht ein Schraubenzieher, ein Stück Gartenschlauch oder eine alte Bankomatkarte.

Sofort die Polizei rufen

Wenn Personen sehen, dass bei ihnen eingebrochen wurde, rät Wachsenegger, nicht den Tatort zu betreten. Der Täter könnte sich noch im Objekt befinden und man könnte potentielle Spuren verwischen. Ein Einbrecher sucht sich das Objekt aus, wo er sich am leichtesten Zutritt verschaffen kann. Ein voller Briefkasten, eine fehlende Schneeräumung und ständig geschlossene Rollläden laden Einbrecher geradezu ein. Licht allerdings signalisiert dem potentiellen Täter die Anwesenheit der Bewohner.

Meisten Einbrüche passieren in der Dämmerung

Die meisten Einbrüche passieren übrigens bei Tageslicht oder in der Dämmerung. Auch eine gute Nachbarschaft kann schon viel bewirken: Achtsamkeit in der Siedlung, jemanden bitten, den Postkasten im Urlaub zu entleeren oder den Schnee zu räumen.

Um nach einem Einbruch eine Versicherungsleistung zu erhalten, muss der Versicherungsnehmer bestimmte Sorgfaltspflichten, wie alle Fenster zu schließen und Türen zu versperren, einhalten.

Tourstopp in Kirchdorf

Organisiert werden die Veranstaltungen zur „Aktion Sicheres Heim“ von Helmut Rogl von der OÖ Versicherung. Die nächste Station der Sicherheitstour im Bezirk Kirchdorf ist am 11. Oktober, um 18.30 Uhr, im Schloss Neupernstein in Kirchdorf. Anmeldungen und weitere Termine sind unter aktionsicheresheim.at abrufbar.


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