„Skitouren-Debatte“: runder Tisch brachte erste konstruktive Ergebnisse
BEZIRK. Sportbegeisterte Tourengeher versus Waldbesitzer: Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Pyhrn-Priel holte am Montag beide Parteien an einen Tisch – mit Erfolg.

Skitourengehen boomt. Bereits heute sind mehr als 170.000 heimische Tourengeher in Österreich unterwegs. Tendenz steigend. Was einst als alpine Exotendisziplin begann, ist längst zum Massenphänomen mit all seinen Licht- und Schattenseiten geworden. Eine Erfahrung, die man Anfang des Jahres auch in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel machen musste.
Bevölkerung verärgert
Nachdem auf Veranlassung der Österreichischen Bundesforste die Zufahrt zur Hintersteineralm nicht mehr geräumt wurde und somit die Parkplätze für Tourengeher wegfielen, war die Verärgerung in der Bevölkerung groß. Auf der einen Seite standen die Sportbegeisterten, die um eine ihrer Lieblingstouren bangten. Auf der anderen Seite standen die Waldbesitzer, die auf massive Flurschäden und gestörte Wildtiere verwiesen.
Spezieller Bus-Shuttle ab dem Wochenende
Auf Einladung von Marie Louise Schnurpfeil trafen sich Waldbesitzer, Bürgermeister, alpine Vereine, Polizei und Sportler, um die Situation der Skitourengeher in der Region zu diskutieren. Das Resultat: bereits ab dem kommenden Wochenende wird es einen speziellen Bus-Shuttle für Tourengeher geben. Über die Sommermonate werden zudem noch weitere Maßnahmen wie eine übersichtliche Beschilderung, Tourengeher-Parkplätze auf der Passhöhe am Pyhrnpass, eine Einrichtung von Arbeitsgruppen sowie Kommunikation über Social Media konzipiert und umgesetzt.
Skitourengeher „herzlich willkommen“
„Skitourengeher sind bei uns in der Region herzlich willkommen, da sind sich alle einig!“, unterstreicht Schnurpfeil. Ziel sei, die Position der Urlaubsregion Pyhrn-Priel als attraktives Ziel für Tourengeher zu etablieren sowie weiter auszubauen.


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